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Die Asien Reise offerierte unheimlich viele Eindrücke und Höhepunkte und noch viel mehr Spontanität und Überaschungen, weil ausser dem Hinflug absolut nichts geplant war. Doch welches waren die Superlativen? Welcher war der schönste Strand, die abenteuerlichste Tour, die freundlichste Person, das beste Hotel, die attraktivste Stadt? Die Asien Favoriten... |
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Stadt |
Hanoi, Vietnam, wegen dem lieblichen Chaos |
Moderne |
Sky train, Bangkok, Thailand, wegen der Vogel Perspektive |
Historische |
Angkor Wat, Kambodscha, weil die Anlage schlicht umwerfend ist |
Strand |
Hat Rai Leh Beach in Krabi, Thailand |
Naturwunder |
Die Drei Jangtse Schluchten in China |
Abenteuer Tour |
Mit dem Kayak in der Halong Bay, Vietnam |
Hotel |
Hotel Milky Way in Chongqing, China, weil es täglich frische Äpfel und die aktuelle Zeitung gab |
Bar |
Le Cargo, Ningbo, China, weil sich die Tischfussball Siege einfach wunderbar feiern liessen |
Restaurant |
Dengshikou Restaurant, in Peking, China, weil ich eine ganze Woche lang täglich verwöhnt wurde |
Essen |
Bier Fisch, Yangshuo, China |
Trinken |
Tiger Beer, überall in Südostasien erhältlich |
Bus |
Al-Mubarok, Indonesien, weil es um zwei Uhr morgens ein gratis Abendessen gab |
Boot |
Capitol Tour Yellow Submarine, Kambodscha, weil es knallgelb war, wie ein Unterseeboot aussah und wirklich unterzugehen drohte |
Person |
Taxifahrer in Kuching, Malaysia, weil er mich kostenlos herumgefahren hat, bis ich ein passendes Hotelzimmer fand |
Tier |
Proboscis Affe, Bako Nationalpark, Borneo, Malaysia, wegen der wunderschönen roten Nase |
Reisen, was ist Reisen? Klar, da gibt es interessante Städte, historische Bauten, Traumstrände, Naturwunder, Abenteuer und neue Freunde. Doch bedeutet es auch durchschnittlich an jedem 2. Tag ein geeignetes Hotel zu finden. In diesen 5 Monaten oder genauer gesagt 144 Reisetagen in Asien übernachtete ich in 70 verschiedenen Hotelbetten. Am unentschlossensten aller Tage besichtigte ich 8 Unterkünfte bis ich ein freies Zimmer mit einem vernünftigen Preis Leistungsverhältnis fand. Ganz abgesehen von den etlichen Nächten in Bussesseln und in Zugkojen. Insgesamt verbrachte ich sage und schreibe 325 Stunden in Bussen, 81 Stunden im Zug und 145 Stunden auf Booten um 14 Inseln zu besuchen. Einmal musste man 10 Stunden in einem lausigen Busterminal ausharren, bis das nächste Vehikel weiterfuhr. Also blieb auch sehr viel Zeit zum Lesen, genauer gesagt waren es 16 Bücher. Übrigens braucht man in den 9 besuchten Ländern 9 verschiedene Währungen. Dann gibt es auch einige Dinge die man statistisch nicht so exakt erfassen kann. Aber jedenfalls verzehrte ich ganz genau 53 Frühlingsrollen und trank auf das Glas genau 67 Biere. Auf den Dschungel Trekkings zertrampelte ich 2511 Ameisen und erschlug 32 Stechmücken. Zufälligerweise sagte ich genau gleich viele male, nämlich 32-mal pro Tag “Nein danke!” zu den unzähligen fliegenden Händlern und Möchte-Gern-Touristenführer, teils in einer der Duzenden von verschiedenen Sprachen und Dialekten. |
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