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| Borneo: Trekking im Nationalpark Mount Kinabalu |
Die riesige Insel Borneo wird von 3 Ländern eingenommen. Der östliche Teil gehört zu Indonesien, während der westliche Teil zu Malaysia gehört, mit der Enklave des unabhängigen Sultanats von Brunei. Ganz im Norden von Borneo befindet sich die Provinz Sabah, wo ich mich in der Hauptstadt Kota Kinabalu, oder auch liebevoll KK genannt, in einem der vielen, wegen dem Inselstatus überteuerten, Hotels eingemietet hatte. Immerhin offerierte das Hotel auf der 11. Etage eine interessante Aussicht auf das beschauliche Treiben im Zentrum der Stadt und hinter etlichen Dächern glitzerte das Südchinesische Meer. |
| 1. Tag - Mount Kinabalu Trekking - Borneo |
Die Anreise in den Kinabalu Nationalpark kann trotz den gegensätzlichen Meinungen der geschäftstüchtigen Taxifahrer problemlos mit den öffentlichen Verkehrsmitteln erfolgen. Hier müssen zuerst einmal einige Zahlungen getätigt werden, für den Eintritt in den Nationalpark, Hiking Permit, Versicherung, Transportleistung zum Ausgangspunkt des Trekkings und zudem auch für einen Guide, den obwohl die Route auch alleine ziemlich einfach zu begehen wäre, ist ein Führer vorgeschrieben. Also das macht etwa 50 Euros und dann noch ein etwa 10 Euros für die Schlafgelegenheit in Laban Rata. Da ich aber erst morgen Abend ein Bett zugewiesen bekommen hatte, verbrachte ich noch eine Nacht am Fusse des Berges. Es gab hier einige attraktive, markierte Trails oder Wanderrouten durch den Regenwald und auch wenn ich mich nur auf etwa 1600 m über Meer befand, half es sicherlich auch den Körper etwas zu akklimatisieren. |
| 2. Tag - Mount Kinabalu Trekking - Borneo |
Am nächsten Morgen früh machte ich mich mit dem mir zugeteilten Führer Venjohn auf den Weg. Zuerst ging es noch durch die Bergregenwaldzone, doch als wir langsam aber sicher an Höhe gewannen, wechselte auch die Vegetation. Der Weg war meistens sehr steil und öfters mit hölzernen Stufen gesichert. Leider verhinderte der dichte Nebel den Ausblick ins Tal runter. Es war schon fast unheimlich ruhig, nur vereinzelt surrten Insekten um die Ohren und der einte oder andere Vogel zwitscherte aus dem Nebel. Einmal kreuzte eine braun und grau gemusterte Schlange unseren Weg. Gegen Mittag kamen uns dann die ersten Gipfelstürmer entgegen, welche uns aufmunternd zunickten, aber offensichtlich lieber auf dem Weg runter als beim Aufstieg waren. In regelmässigen Abständen hatte es Unterstände mit Trinkwasser Zapfstellen und Sitzgelegenheiten, welche zu einem Rast und einer stärkenden Zwischenverpflegung einluden. Der Pfad stieg unaufhörlich weiter, es war fast wie eine einzige, riesige Treppe den Berg hoch. Erschwerend hinzu kam noch der einsetzende Regen, welcher den Weg in einen Bach verwandelte und bei jedem Schritt aufwärts stärker zu werden schien. Wollte sich der Mount Kinabalu vor den Eindringlingen erwehren? |
Nach etwa 5 ½ Stunden erreichten wir schliesslich komplett durchnässt das Resthouse Laban Rata auf 3270 m über Meer. Eine heisse Suppe und Nudeln waren jetzt genau das richtige. Nach und nach füllte sich der Aufenthaltsraum mit mehr oder weniger erschöpften Trekkern. Auch ich verspürte die vielen Höhenmeter in den Beinen und ersehnte die baldige Horizontalstellung für meinen Körper. Das Mehrbettzimmer war zweckmässig für diese einte Nacht, nur fehlte es an genügend Platz um all die nassen Sachen aufzuhängen. Innert weniger Sekunden schlief ich ein, doch lange währte der Schlaf nicht. Der immer noch wütende Regen prasselte kräftig aufs Vordach und weckte mich unzählige male auf. Im Wissen, dass ich gegen 2 Uhr morgens sowieso wieder auf musste, konnte ich schlussendlich gar nicht mehr einschlafen. Ungeduldig erwartete ich das Gepiepse des Alarms, im Kopf hatte ich den Aufstieg des Berges schon lange begonnen. |
| 3. Tag - Mount Kinabalu Trekking - Borneo |
Endlich war es soweit, 2:15 Uhr. Eiskaltes Wasser ins Gesicht gespritzt machte mich noch wacher als ich sowieso schon war. Unten besorgte ich mir noch einen heissen Tee und im Proviantsack wühlend, fand ich auch die als Frühstück vorgesehene Portion Kekse. Fest vermummt wartete Venjohn schon auch mich, zusammen mit etlichen anderen Guides, welche ihre Schäfchen noch vermissten. Die Stirnlampe über die Mütze gestülpt und raus ging es in die rabenschwarze Nacht. Es ging gleich weiter wie es gestern aufgehört hatte, äusserst steil aufwärts. Zum Teil waren hier sogar Seile gespannt worden und halfen beim Aufstieg. Das Hochklettern in der Dunkelheit hatte seinen ganz speziellen Reiz. Den Himmel überzog ein wunderschöner Sternenschleier und der Mond projizierte sein schwaches Licht ins Schwarz der Nacht. Hie und da sah mein ein weisses Licht aufleuchten von weiteren Frühaufstehern auf der Strecke, sonst konzentrierte ich mich immer nur auf den nächsten Schritt. Der Regen hatte glücklicherweise aufgehört, aber natürlich war noch alles nass und glitschig und mein festes Schuhwerk war nun Gold wert. Die Kälte war zwar nicht so schlimm wie angenommen, aber der neu gekaufte Pullover zeigte natürlich seine Wirkung. Nach etwa einer Stunde kamen wir zu einer Hütte, wo tatsächlich ein Malaysier ausharrte und die Hiking Permits kontrollierte. Wenig später erreichten wir ein Hochplateau, wie eine riesige Steinplatte, wo es zwar nicht mehr so steil war, dafür kann einem die Höhe schon etwas zu schaffen machen. Allmählich setzte ein rötliches Tageslicht ein und erleuchtete die fantastische Bergwelt welche aus dem Nebelmeer ragte. Auf beiden Seiten gaben sich die etlichen Gipfel des Mount Kinabalu zu erkennen, wie der St. John’s Peak, der Ugly Sister Peak und der Donkey Ears Peak. Doch noch immer in einiger Distanz vor uns thronte der Low’s Peak, mit 4095 m über Meer der höchste aller Gipfel. Der letzte Abschnitt muss noch erklettert werden, von Felsbrocken zu Felsbrocken ging es zuoberst auf den Mount Kinabalu, dem höchsten Berg von Borneo, Malaysia und sogar von ganz Südostasien! |
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6:00 Uhr. Die Gipfelstürmer umarmen sich glücklich auf dem Low's Peak und posieren für das obligate Erinnerungsfoto. Die Guides haben vielleicht irgendwo versteckt ein persönlicher Erinnerungsstein, wo sie bei erfolgreicher Besteigung wieder ein Strich ziehen können. Die fantastische Aussicht macht alle Strapazen vergessen. Das Nebelmeer hat sich verzogen und der Blick schweift weit ins Tal runter, über die Regenwälder im Herzen von Borneo und bis ans Meer bei Kota Kinabalu, der Hauptstadt der Provinz Sabah. |
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Mount Kinabalu in the state of Sabah, on the island of Borneo is the tallest mountain in Southeast Asia at 4095 m above sea level. The peak can be climbed in only two days but I enjoyed spending an extra day in Kinabalu National Park to explore the different trails and the astonishing variety of flora and fauna. |
| Borneo: Sepilok Orang Utan Rehabilitation Center |
The aim of the Sepilok Orang-Utan Sanctuary is to rehabilitate orphan orang utans. The apes can roam freely around the protected forest but they might show up at the feeding platform where visitors can catch a glimpse of these impressive animals. Besides orang utans you might also spot some macaques showing off their acrobatic skills. |
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| Borneo: Niah National Park |
Niah National Park is famous for its great cave and it’s relatively easy to see animals such as bats, butterflies, snakes, frogs, lizards and other reptiles. |
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| Borneo: Kuching |
Around Sarawak’s capital Kuching there are several interesting national parks. In addition there is a cultural village and a pleasant beach nearby. |
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| Borneo: Bako National Park |
I was lucky enough to see abundant wildlife in Bako National Park: Proboscis and other monkeys, a family of wild boars, a scorpion, different types of lizards and plenty of birds. |
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| Kuala Lumpur |
Kuala Lumpur is the capital city of Malaysia. Its most famous landmark are the Petronas Twin Towers which were the tallest buildings in the world until 2004 when Taipei 101 in Taiwan took over the record. |
| Melaka / Malacca |
Melaka is a worthwhile place to visit. It is a former colony of the Portuguese, Dutch and the British and still today some historic buildings can be seen and visited. |
| Cameron Highlands |
Cameron Highlands, a picturesque area full of tea plantations, strawberry farms, bee keepers, cabbage fields, rose gardens and a network of easy jungle trails. |
| Taman Negara National Park |
The canopy walkway in Taman Negara National Park is a major attraction. Although with too many visitors balancing along the wooden planks it is very unlikely that you see anything more exciting than tree tops, branches and leaves. Yet at an altitude of 45m above ground the adrenaline still moves wildly and it’s definitely good fun. Several jungle trails are well signposted and you can easily explore the national park on your own unless you prefer to join a tour group. Right next to the canopy walkway a path leads up to Bukit Teresik, a tall hill infested with busy ant tribes and fine views across the forest. Another trek I liked was to the cave of Gua Telinga where you can crawl into a narrow river cave, as long as you don’t mind the many bats speeding by your head. Unforgettable was the encounter with two wild boars that scared the hell out of me. But they were equally frightened and run off quickly. Mosquitoes and leeches can be a nuisance, so be prepared. |
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Continue this Asia Tour in Brunei... |
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