Michoacán wird auch als die Seele von Mexiko beschrieben. Der im westlichen Mexiko liegende Bundesstaat bietet wirklich einen bunten Mix aus kulturellen, historischen und natürlichen Sehenswürdigkeiten. |
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Pátzcuaro ist ein kolonialzeitliches Juwel, umgeben von weitläufigen Pinienwäldern in einer leicht gebirgigen Region von Michoacán, auf etwa 2'100 m. Das Städtchen wurde als Pueblo Mágico deklariert, also eine besonders sehenswerte Ortschaft mit einem typischen, gepflegten mexikanischen Charakter. Die meist einstöckigen Häuser mit einem rot gestrichenen Sockel, der weissen Fassade und den roten Ziegeldächern, geben ein einheitliches Stadtbild ab. Statt der sonst in Mexiko überall dominierenden Werbetafeln und mit Werbung bemalten Wänden, darf in der Innenstadt von Pátzcuaro nur diskret auf den Geschätsnamen aufmerksam gemacht werden. Die Fenster und Balkone sind durch künstlerisch ausgearbeitete Schmiedeisen geschützt. Wuchtige Tore führen in blumengeschmückte Innenhöfe, wobei die sehenswerte "Casa de los Once Patios" sogar 11 Innenhöfe hat.
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Regelmässige Busverbindungen bringen die Reisenden an den Pátzcuaro See, welcher von vielen als der schönste See in Mexiko gepriesen wird. Mitten im See erkennt man die dominant aufragende Statue der Insel Janitzio. Die Überfahrt mit dem Boot lohnt sich bestimmt. Auch wenn die Insel teils von Touristen fast überschwemmt wird, findet man hier doch noch das sehr ländlich und traditionell geprägte Mexiko. Nicht verpassen sollte man in einem der zahlreichen kleinen Fischrestaurants die lokale Spezialität zu geniessen. Vielleicht wurde der aufgetischte Fisch sogar noch durch die sogenannten Schmetterlingsfischer gefangen, welche ihre wie Schmetterlingsflügel aussehenden Netze zum Fischfang auswerfen. Diese Art zu fischen ist nicht nur eine lokale Tradition in Michoacán, sondern wurde zu einem Wahrzeichen von ganz Mexiko. |
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Die Monarch Schmetterlinge leben den Sommer über in den USA und im südlichen Kanada. Wenn es aber im Herbst kühler wird treten sie eine 4000 km lange Reise nach Mexiko an. Unterwegs paaren sie sich und die nächste Generation führt den Langstreckenflug gegen Süden fort. Im November erreichen die Monarca ihr Überwinterungsgebiet im Bundesstaat Michoacán. |
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Der Nationalpark Eduardo Ruiz etwas ausserhalb von Uruapan ist ein alternatives, von Touristen wenig beachtetes Reiseziel und Sehenswürdigkeit in Mexiko, welches aber bei Einheimischen sehr beliebt ist. Auf hübsch angelegten Pfaden und schwungvollen Brücken mit so wohlklingenden Namen wie Los Enamorados (die Verliebten) oder Récien Casados (frisch Vermählte), kann man gemütlich durch den kompakten Nationalpark spazieren. |
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Nur etwa ein Duzend Kilometer von Uruapan trumpft eine weitere natürliche Sehenswürdigkeit auf: Die Wasserfälle von Tzaráracua. Nach einem Abstieg über etwa 600 Treppenstufen taucht der Wasserfall plötzlich wie aus dem Nichts auf. Mitten in einem tropischen Waldgebiet donnert der Río Cupatitzio mit einem beträchtlichen Getöse in die Tiefe. Daneben bildet sich wie ein Vorhang aus Wasser, eine feinere Version des Wasserfalls. Stromabwärts gibt es nochmals einen etwas kleineren Wasserfall. Obwohl der Río Cupatzitzio hier nicht mehr so kristallklar ist wie im Nationalpark von Uruapan, kann man in den Lagunen von Tzaráracua auch baden. |
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Die Entstehung des Vulkans |
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