Der im Süden von Mexiko gelegene Bundesstaat Oaxaca ist eine der unwiderstehlichsten Regionen des Landes. Ein attraktiver Mix an Sehenswürdigkeiten erwartet die Reisenden. Kunsthistorische Schätze und prächtige Kolonialbauten in der Hauptstadt Oaxaca de Juárez, die gewaltige Ruinenstätte von Monte Albán als Zeuge der einstigen Macht der heimischen Mixteken, die einzigartigen Steinmosaike der uralten Kultstätte von Mitla, der dickste Baum der Welt in Tule und natürlich auch schwimmen, faulenzen und surfen; an den alternativen Strände an der Pazifikküste wie Puerto Escondido und Huatulco wird es bestimmt nicht langweilig. |
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Der Besuch von Oaxaca, der Hauptstadt des gleichnamigen Bundesstaates, gehört zu den Höhepunkten einer Mexiko Reise. Auf einer Höhe von 1550 m herrscht ganzjährig ein angenehmes, frühlingshaftes Klima. Mit seiner mittleren Grösse von gegen 300'000 Bewohnern und seinem schachbrettartig angelegten Zentrum, bleibt die Stadt überschaubar und nahezu alle Sehenswürdigkeiten können bestens zu Fuss erkundet werden. Oaxaca vermittelt in mancher Hinsicht ein koloniales Ambiente, gleichzeitig wird die Stadt stark von der Indigena-Kultur geprägt. Der koloniale Charme ist besonders rund um den Hauptplatz, den Zocalo spürbar. Der Platz wird gesäumt von eindrücklichen Arkaden, mit gemütlichen Cafes und Restaurants. Von hier kann man auch bestens das muntere Treiben beobachten: Schuhputzer offerieren ihren Service, Indigenas versuchen den Touristen handgemachte Souvenirs zu verkaufen, Studenten machen es sich auf den schmiedeeisernen Bänken unter den riesigen Bäumen bequem und Musiker führen ihr Repertoire auf. |
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Monte Albán (weisser Berg) war die bedeutendste Kultstätte des Volkes der Zapoteken, das religiöse und politische Herzstück der ganzen Region. Für den Bau der zahlreichen Paläste, Tempel und Pyramiden wurde eine ganze Bergkuppe abgetragen, um einen ebenen Platz mit den eindrücklichen Ausmassen von ca. 200 auf 300 m zu schaffen. Mit Ausnahme des als Observatoriums betitelten Gebäudes (obwohl es wahrscheinlich gar keines war), wurden alle Bauten von Monte Albán in einer Nord-Süd-Richtung konstruiert. Der weitläufige Zeremonialbereich wird von zahlreichen Pyramidentempeln flankiert, mit grandiosen Aussichten über die umliegenden Täler und bis in die Hauptstadt Oaxaca. |
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Der Name der Ruinenstätte von Mitla stammt wahrscheinlich vom indianischen Wort Mictlán ab, also der Ort der Toten. Mitla war Kultstätte und religiöses Zentrum des Volkes der Zapoteken. Einzigartig ist die schmuckvolle Gestaltung der Architektur, wie die Gestaltung der Fassade des Innenhofes des Palastes in der Grupo de las Columnas, welche mit aufwendigen, geometrischen Steinmosaiken verziert ist. Etwas unheimlich ist die Columna de la Muerte, die Säule des Todes. Wer sie umarmt, kann am Abstand zwischen den Fingern die Zahl der verbleibenden Lebensjahre erfahren. |
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Unweit von Oaxaca Stadt befindet sich die Ortschaft Santa Maria del Tule, welche sich mit dem riesigen Árbol de Tule (Baum von Tule) rühmt, dem angeblich dicksten Baum der Welt, mit einem Umfang von 50-58 m. Die Zypresse steht im Hof der Dorfkirche und hat den unscheinbaren Ort zu einem festen Etappenort einer Reise durch den Staate Oaxaca gemacht. Auch die weiteren statistischen Angaben des mächtigen, auch El Gigante genannten Baumes, sind äusserst eindrücklich: Der Baum ist etwa 42 m hoch, wiegt über 500 Tonnen und soll zwischen 2000 und sogar 3000 Jahre alt sein und ist somit eines der ältesten Lebewesen der Erde. |
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Es ist zwar eine lange, aber durch die dramatisch kontrastierende Landschaft auch sehr attraktive Fahrt and die Pazifikküste von Oaxaca. Zuerst durch das Hochland, mit Kiefernwäldern, dann ins üppige, tropische Tiefland hinab an die Küste. Ganz so versteckt wie der Name suggeriert, ist Puerto Escondido (versteckter Hafen) zwar nicht mehr, der einstige Geheimtipp hat sich seit längerem als Strandort etabliert. Puerto Escondido zieht ein eher junges, surfbegeistertes Publikum an. Die Playa Zicatela rühmt sich mit seinen 4-5 m hohen Wellen als einer der besten Surf-Strände der Welt, was die hier stattfindenden Surf-Turniere und steigende Popularität zu bestätigen scheinen. Unweit der Ortschaft gibt es aber auch ruhigere Strände, welche auch bei mexikanischen Familien zunehmend entdeckt werden. |
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