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Sierra Madre Militär Checkpoint
Als ich in Schweiss gebadet die letzte Anhöhe der Santiago Schlucht erklommen hatte, überraschte mich dort eine Militär Patrouille. Da etwa 5 Soldaten gerade mit einem Pick Up beschäftigt waren, wollte ich mich auf der einten Seite klammheimlich durchschleichen. Wollte... "Oye!" "Hör mal!" In Mexiko wird man meist mit "du" angeredet und immer zum Hören aufgefordert. Also hörte ich halt, was der mit einem drohenden Gewehr geschulterte, schlaksige Bursche wollte. "Was hast du in deinem Rucksack?" "Kleider und Proviant", sagte ich wahrheitsgetreu. Er aber schien es besser zu wissen und deutete mit seinem Gewehrlauf an, ich solle den Rucksack aufmachen. Er wühlte durch die Kleider und Proviant und vielleicht enttäuscht nichts Spannenderes zu finden, forderte er mich dann mit seinem Lieblingsspielzeug dem Gewehr auf, weiter zu gehen.
Soldaten Gespräch
Es ist eigentlich gar nicht so selten und sollte auch auf diesem Trekking nicht das einzige mal sein, dass ich von Militärs durchsucht wurde. Diese abgelegenen Gegenden werden auch zur Marihuana Produktion missbraucht und die Armee sollte das verhindern, aber oft beschützen sie diese illegalen Aktivitäten auch, das weiss man nie so genau. Aber das ist alles halb so schlimm, nur immer freundlich sein, (gute) Spanisch Sprachkenntnisse sind sehr förderlich, sich nicht einschüchtern zu lassen ist sehr wichtig und oft sind die meist jungen Soldaten sogar dankbar ab etwas Abwechslung in dieser Einöde und lassen sich in ein Gespräch verwickeln. Anderseits schien es mir auch immer angebracht den Namen der nächsten Ortschaft zu kennen und den Namen eines erfundenen Verwandten/Bekannten zu erwähnen, wo man dann angeblich übernachtete. Das wilde Campieren war also sicher nie ein Gesprächsthema ;-) |
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