Strandurlaub an Mexikos Karibikküste

Vom Fischerdorf zum Strandresort

Wie so mancher Strandort in Mexiko, war auch Playa del Carmen ursprünglich ein kleines Fischerdorf. In den 1970er Jahren entstanden einige einfache Unterkünfte, Hotels und Strandbungalows, wo hauptsächlich Backpacker und Globetrotter die Vorzüge der relaxten Karibik genossen. Mit dem Wachstum der Tourismusdestination Cancún war es auch bald vorbei mit der Ruhe für alternative Reisende in Playa del Carmen. Jährlich entstanden mehr Hotels und das Preisniveau stieg beträchtlich. Der Ort geriet schlussendlich auch auf den Radar von Pauschalreise-Anbieter und brachte die grossen Massen nach Mexiko.

 

Strand in Playa del Carmen

Flanierzone Quinta Avenida in Playa del Carmen

Die Hauptattraktion und das wichtigste für viele Besucher von Playa del Carmen sind die Strände. Türkisblaues Wasser und feine, weisse Sandstrände - ohne diese natürlichen Ressourcen gäbe es keinen Tourismus hier. Karibik-Feeling pur, am Strand im Schatten der Palmen mit einer Margarita oder eiskalten Corona zu entspannen und sich im Karibischen Meer auszutoben. Der Korallenstrand von Playa del Carmen ist erstaunlich attraktiv und gepflegt. Es gibt kein riesiges Hotel, welches den Strand monopolisieren würde. Vielmehr gibt es zahlreiche kleine Hotels, Restaurants und Bars, welche Tische zum Essen und Trinken aufstellen, sowie Liegestühle mit Sonnenschirmen anbieten. Jedoch alles in einem verträglichen Rahmen, so dass ein breiter Streifen als öffentlicher Strand verfügbar bleibt. Somit sind auch lange Strandspaziergänge möglich. Der lebhafteste Strand ist Playa Mamitas, wo regelmässig Party und Konzerte veranstaltet werden.

Lebensader Quinta Avenida

Das verbindende Element ist die Quinta Avenida, die langgezogene Flaniermeile. Sehen und gesehen werden in den unzähligen Restaurants, Cafés und Eisdielen. Für das Nachtleben sorgen unzählige Bars und Clubs für beste Unterhaltung bis in die Morgenstunden. Entlang der Quinta Avenida reiht sich ein Souvenir-Shop an den nächsten: typische mexikanische Sombreros (breitkrempige Hüte), billige T-Shirts, exklusive Schmuckstücke und handgedrehte Zigarren; Markenläden für Schuhe, Kleider und Sportartikel. Dazwischen die gewieften Verkäufer, welche mit vorgetäuschten oder tatsächlichen Fremdsprachenkenntnissen versuchen ihre Läden schmackhaft zu machen.

Ausflüge zu den Sehenswürdigkeiten

Regelmässige Bootsverbindungen bringen Touristen zur Karibikinsel Cozumel, dem Paradies für Schnorchler und Taucher. Organisierte Touren gibt es für die Highlights der Maya-Zivilisation: das gleich an der karibischen Küste gelegene Tulum und das majestätische Chichén Itzá. Beide Attraktionen sind ein fester Bestandteil jeder Reise in Yucatán. Der Freizeitpark Xcaret ist zwar völlig überlaufen, doch das scheint die vielen Besucher keinesfalls zu stören. Kann ja auch ein gutes Zeichen sein, sprich der Park ist sehr beliebt. Ein Ausflug zu den Untergrundseen und "Cenotes" sollte man keinesfalls verpassen, sei es zum Tauchen oder auch zum Baden.

Unterkünfte

Playa del Carmen bietet ein bunt durchmischtes Repertoire an Unterkünften und Hotels. Zentral gelegen gibt es kleine bis mittelgrosse Hotels, teils mit originell gestalteten Designs und hübschen Innenhöfen. Das modische Prädikat "Boutique-Hotel" prangt von so mancher Eingangstür. Am besten die Unterkunft vorgängig im Internet mal anschauen oder sich vor Ort ein Zimmer zeigen lassen. Treu seiner Vergangenheit als Geheimtipp für Backpacker und Alternativreisende, hat Playa del Carmen immer noch eine staatliche Anzahl Hostels, wo für wenig Geld ein Zimmer mit anderen Reisenden geteilt werden kann. Je näher das Hotel am Strand und der Quinta Avenida liegt, desto teurer wird es. Ostern und Weihnachten katapultieren die Preise beträchtlich nach oben.

Video: Best of Yucatán