Home
Reiseberichte und Reisefotografie
Travelogues and Travel Photography
Travelogues / Reiseberichte
Home Sitemap Links Contact 
Sign GuestbookGuestbook 
Home > Reiseberichte > Mittelamerika
Travel Photography
Reiseberichte
Travelogues / Reiseberichte
Reiseberichte Mittelamerika / Travel Photography Central America

 



Unterirdische Cenotes in Mexiko, faszinierende Maya Welt in Guatemala, Traumstrände an der Karibik in Belize, Vulkan besteigen in El Salvador, Haifisch tauchen in Honduras, florierende Nationalparks in Costa Rica, farbenprächtige Kolonialstädte in Panama und das musikalisch und kulturell attraktive Kuba. Mittelamerika besticht durch seine Vielfalt und lässt das Reiseherz höher schlagen.

Mittelamerika Karte Belize Guatemala El Salvador Honduras Nicaragua Costa Rica Panama Mexiko Cuba Südamerika

 

Mittelamerika Reise in Zahlen / Trip Facts

 

 
Tage
Länder
Ortschaften
Hotelbetten
Buse
Boote
Historische Stätte
Vulkan Besteigungen
Höhlen Erforschung
Wasserfälle
Seen
Strände Karibik
Strände Pazifik
Inseln
Durchfall
120
7
91
61
149 / 10'000 km
29 / 700 km
20
7
5
7
15
13
6
5
8
Days
Countries
Cities / Villages
Hotel beds
Buses
Boats
Historical sights
Volcanoes
Caves
Waterfalls
Lakes
Caribbean Beaches
Pacific Beaches
Islands
Diarrhea

 


Mittelamerika Reiseberichte
| Guatemala | Belize | El Salvador | Honduras | Nicaragua | Costa Rica | Panama |

 

Guatemala. Schon die Einreise am Grenzübergang von Mexiko und Guatemala war sehr vielversprechend. Die Mexikaner wollten mich nicht ausreisen lassen, weil angeblich die Ausreisefrist abgelaufen sei und die guatemaltekischen Busfahrer riefen mir zu ich solle mich beeilen, der Bus fahre gleich los. Weil der Grenzposten keinen Telefonanschluss hatte, musste ein Zollbeamter mit dem Jeep losfahren, um im nächsten Dorf die Immigrationsbehörden anzurufen. Nach etwa 2 Stunden war er wieder zurück und bestand auf einer Strafzahlung. Wer weiss ob es etwas Offizielles oder eher ein Schmiergeld war. Lustigerweise war der gleiche Chicken Bus (alter amerikanischer Schulbus) immer noch dort, aber nun würde er wirklich gleich losfahren!

Im gebirgigen Westen des Landes gibt es einige traditionelle Städtchen mit farbenprächtigen Märkten, indianischer Bevölkerung und einigen kleineren Maya Ruinen, wie Huehuetenango (Huehue in der Kurzform), Quetzaltenango (Xela), Chichicastenango (Chichi) und Panajachel (Pana).

In Quetzaltenango beschloss ich den Vulkan Santa Maria (3772 m) zu besteigen, wegen der versprochenen Aussicht bis an den Pazifik. Doch der Nebel machte mir einen Strich durch die Rechnung, genau auf der Pazifik Seite. Doch die Sicht auf die umliegende Bergwelt und den kleineren, noch aktiv zischenden und rauchenden kleineren Vulkan Santiaguito entschädigte jedenfalls für den etwa 5 stündigen Aufstieg.

Das Juwel der Gegend ist sicher der Lago de Atitlan, welcher auch ganz unbescheiden als einer der schönsten Seen der Welt gepriesen wird. Die konstant wechselnde Farbe des Wassers und die drei Vulkane Atitlan, Toliman und San Pedro als spektakulären Hintergrund, verliehen der Landschaft effektiv etwas Zauberhaftes.

 

 

Guatemala: Antigua

  Die ehemalige Hauptstadt Antigua
Antigua, the ancient capital of Guatemala

 

 

Antigua ist die ehemalige, von einem Erdbeben zerstörte Hauptstadt von Guatemala. Das hübsche Städtchen dient auch als guter Ausgangspunkt für die Ersteigung der umliegenden Vulkane. Der Pacaya war zum Zeitpunkt der Reise sehr aktiv. Die Gegend war aber nicht nur wegen den Vulkanen gefährlich, sondern auch wegen Überfällen auf Reisende. Somit schloss ich mich lieber einer Gruppe an, mit Führer und einem mit einer Jägerflinte bewaffneten Bewacher. Am späten Nachmittag setzten wir aus, um gegen Abend die Anhöhe des Berg Nachbarn zu erreichen. Von hier hatten wir VIP Sicht auf das Natur Spektakel, auf den trotz Dunkelheit blendenden, gelblich roten Lava Fluss und die durch lautstarke Explosionen aus dem Krater schleudernden Feuerbälle.

Die Höhlen von Lanquin mit der Quelle des gleichnamigen Flusses, liegen auf einem lohnenswerten Umweg in den Norden von Guatemala. Die bei Abenddämmerung herausfliegenden Fledermäuse sind sehr eindrücklich.

 

 

Guatemala: Semuc Champey

  Der Rio Cahabon fällt tosend eine Stufe tiefer
The Rio Cahabon thunders into the chasm at Semuc Champey

 

 

Von hier aus führt auch eine attraktive, etwa 4 stündige Wanderung zu der Naturbrücke Semuc Champey. Das Wasser des Rio Cahabon fällt tosend in einen unterirdischen Tunnel und auf der Brücke bilden sich hübsche, kleine Wasserbecken, ideal zum Schwimmen. Das Wasser plätschert friedlich von der obersten Lagune in die etwas tiefer gelegenen nächsten Terrassen und dann über weitere kleine Wasserfälle in die nächsten Lagunen, bis sich die Wassermenge zuunterst wieder mit dem unterirdischen Fluss vereint.

Der Lago de Izabal mündet am nördlichen Ende in den Rio Dulce. Von hier aus kann man mit einem Boot nach Livingston, einem verträumten, karibischen Fischerdorf gelangen. Neben Reggae Musik, Gallo Bier und Strand, bietet die Gegend auch wunderschöne Urwald Vegetation. Nach einem tollen Spaziergang dem Palmenstrand entlang, gelangt man zu Los Siete Altares. In dieser Idylle von Wasserfällen und Lagunen wurden die ersten Tarzan Filme gedreht.

 

 

Guatemala: Livingston

  Karibischer Bilderbuch Strand bei Livingston
Caribbean beach at Livingston

 

 

Die Strassen in den nördlichen Teil von Guatemala, in die Region Peten, sind in einem erbärmlichen Zustand und da ist man noch so froh kann man die Reise unterbrechen. Bei Poptun kann ich die Finca Ixobel wärmstens empfehlen. Gemütliche Bungalows, feinstes Essen und die attraktiven Ausflugsmöglichkeiten runden einen Aufenthalt ab. Die Urwald Wanderung zu den Flusshöhlen war einmalig. Nach einem schweisstreibenden Marsch kletterten wir zu einem in der Vegetation gut versteckten Loch runter. Nun ging es mit einer Fackel in der Hand in das unterirdische Höhlensystem. Meist wateten wir im knietiefen Fluss vorwärts, doch bald mal reichte das Wasser bis auf Bauchhöhe und schlussendlich kam man nur noch schwimmend weiter. Als grosses Finale dreschte zu hinterst in der Höhle ein Wasserfall aus einem Spalt in der Wand und macht somit auch das Weiterkommen unmöglich.

 

 

Guatemala: Tikal

  Maya Tempelstadt von Tikal
Tikal is one of the most impressive Maya sites

 

 

Tikal ist eine der bedeutendsten antiken Städte der klassischen Maya Periode. Angeblich lebten hier zur Blütezeit mehr als 100'000 Menschen. Noch heute gibt es Hunderte von Strukturen zu bewundern, wie die eindrücklichen Tempel und Paläste, Ballspielplätze, Terrassen, Zisternen und Aquädukte. Der ganze Nationalpark von Tikal ist gigantisch und man muss schon früh raus wenn man all die Attraktionen sehen will. Der frühe Morgen hat aber sowieso seinen Reiz, die Tierwelt ist viel aktiver und man hat gute Chancen um unter anderem Brüllaffen, Papageien oder auch Nasenbären zu sehen.

 


Mittelamerika Reiseberichte
| Guatemala | Belize | El Salvador | Honduras | Nicaragua | Costa Rica | Panama |

 

Belize ist einmalig, wie eine Insel in Mittelamerika. Die Hauptstadt Belmopan ist allen ausser den eigenen Bewohnern eine Unbekannte. Die Amtssprache ist nicht etwa Spanisch, sondern Englisch. Die Küsten des Landes boten ideales Rückzugsgebiet für britische Freibeuter. Als aber die Piraterie zum Erliegen kam, liessen sie etliche Engländer nieder und widmeten sich dem Handel von Tropenhölzern. Doch warum selber arbeiten, wenn man dafür afrikanische Sklaven einsetzen kann? Zusammen mit den Nachfahren der Mayas und den spanischen Kolonisten bietet das Land nun ein sehr eindrückliches Völkergemisch. Belize war früher unter dem Staatsnamen British Honduras, königliches Kolonialgebiet und ist erst seit 1981 unabhängig.

 

 

Belize: Chicken Bus

  Ein alter amerikanischer Schulbus rast auf einer staubigen Dschungel Piste
An old American school bus or chicken bus speeding through the jungle

 

 

Von Tikal herkommend führte eine abenteuerliche Route ins Städtchen San Ignacio, wo die Maya Anlage von Xunantunich sicher ein Besuch wert ist. Zudem besuchte ich noch die Stätte Lamanai im Norden des Landes, welche nur nach einer längeren Bootsfahrt auf dem sich durch den Regenwald windenden New River erreichbar ist.

Die grösste Stadt des Landes, Belize City, kam mir irgendwie sehr unheimlich vor und ich war noch so froh sie so schnell wie möglich hinter mir zu lassen. Vom Hafen führten Boote auf die bekannten Keys (kleine Inseln). Von Key Caulker aus kann man einen Ausflug zum Schnorcheln in die "Shark Ray Alley" im Hol Chan Marine Reserve unternehmen, wo etliche Haie und Stachelrochen der Alley alle Ehre machen. Ein absoluter Höhepunkt! Dazu wurde man abends von überallher dröhnender Reggae Musik zum fleissigen Rum trinken angetrieben und erlebt das Karibik Feeling pur!

Nach etwa zwei Wochen in Belize, beschloss ich wieder nach Guatemala zurückzukehren, um weiter nach Mittelamerika vorstossen zu können.

 

 

Belize: Xunantunich

  Die Maya Ruinen von Xunantunich liegen bei San Ignacio
Xunantunich is a Maya temple city near the town of San Ignacio

 


Mittelamerika Reiseberichte
| Guatemala | Belize | El Salvador | Honduras | Nicaragua | Costa Rica | Panama |

El Salvador ist das kleinste Land in Mittelamerika und war dazumal auch das unsicherste. Schon der Reiseführer endete fast jede Empfehlung einer Sehenswürdigkeit mit einer gleichzeitigen Warnung vor Überfällen. Vor einigen Jahren, anfangs der 90er Jahre, herrschte immer noch Bürgerkrieg und wie das halt so ist, waren zu meiner Reisezeit immer noch vereinzelte Zellen der Guerillas aktiv. Somit beschränkte sich mein Aufenthalt auf den etwas ruhigeren westlichen Teil des Landes.

Der Lago Coatepeque ist sehr hübsch zwischen zwei Vulkanen eingebetet und ist eine echte Oase der Erholung. Etliche kleine, gemütliche Hotels laden zum Verweilen. Neben dem Bücher verschlingen auf der Hängematte kann man auch mit einem Kanu zu den zwei kleinen Inseln auf dem See paddeln, im Cerro Verde National Park wandern oder sogar den Vulkan Izalco besteigen.

 

 

El Salvador: Volcan Izalco

  Der Vulkan Izalco liegt im National Park Cerro Verde
Volcano Izalco in Cerro Verde National Park

 


Mittelamerika Reiseberichte
| Guatemala | Belize | El Salvador | Honduras | Nicaragua | Costa Rica | Panama |

 

Honduras. Die Maya Stätte Copan gehört zum Weltkulturerbe der UNESCO. Sie ist bekannt für die Hieroglyphen Treppe, welche auf 63 Stufen und mit über 2000 Zeichen die Geschichte der Anlage und deren Herrscher erzählt. Einzigartig sind auch die noch gut erhaltenen Reliefe auf den Stelen und einer der grössten Ballspielplätze der Maya Welt.

Neben dem Maya Vermächtnis lädt auch die sehr attraktive, gebirgige Umgebung zum Verweilen. Zu Fuss kann man durch herrlich grüne Berglandschaft zu heissen Quellen wandern oder beim Dörfchen Santa Rita gibt's Wasserfälle und kleine Schluchten zu erforschen.

 

 

Honduras: Copan

  Maya Stele von Copan
Copan boasts many beautifully adorned steles and the famous hieroglyphic stairway

 

 

Ein sehr lohnenswerter Ausflug führte mich von Tela einem traumhaften weissen Strand entlang nach Miami, einem kleinen Garifuna Fischer Dörfchen, und dann zum Nationalpark von Punta Sal, mit seinen Mangroven und Lagunen und einer ungemein lautstarken Vogelschar.

 

 

Honduras: National Park Punta Sal

  Auch in Honduras gibt es ein Miami Beach, beim Nationalpark Punta Sal
Honduras' Miami Beach on the caribbean coast, Punta Sal National Park

 

 

Von La Ceiba aus fahren Boote zu der Insel Utila. Die frühere Pirateninsel ist sehr populär zum Tauchen. Sofort bei Ankunft buhlen etliche Anbieter um Kunden. Das Angebot an Dive Shops ist sehr gross und die Preise im internationalen Vergleich sehr niedrig oder sogar am preiswertesten, wie einige behaupteten.

Das Wasser der Karibik ist herrlich warm und das Korallenriff rund um die Insel sehr attraktiv zum Tauchen mit kleinen Höhlen, Unterwasser Schluchten, Schiffswracks von spanischen Galeonen und natürlich die unheimlich farbenfrohe Fischwelt.

Abends ging auch immer einiges ab, zumindest bis das Licht jeweils um Mitternacht auf der ganzen Insel ausgemacht wurde! Und was man bei einem preisgünstigen Tauchkurs einsparen konnte, wurde nun in Rum investiert.

 

 

Honduras: Utila Island

  Die Karibik Insel Utila ist ein Taucher Paradies
Utila Island is a diver's paradise in the Caribbean

 


Mittelamerika Reiseberichte
| Guatemala | Belize | El Salvador | Honduras | Nicaragua | Costa Rica | Panama |

 

Nicaragua. Der mächtige Lago de Nicaragua ist etwa 150 km lang und 55 km breit. Nach dem Besuch der wenig begeisternden Hauptstadt Managua und den Provinzstädten Leon und Granada, sollte der See mit der Isla de Ometepe und dem Madera Vulkan der Höhepunkt der Nicaragua Reise werden.

 

 

Nicaragua: Laguna Xiloa

  Unweit der chaotischen Hauptstadt Managua liegt die idyllische Laguna Xiloa
Idyllic Laguna Xiloa near chaotic Managua, capital city of Nicaragua

 

 

Unweit von Granada, im Masaya Nationalpark befinden sich mehrere Krater der zwei Vulkane Masaya und Nindiri. Auf schmalen Pfaden kann man um die dampfenden „Töpfe“ spazieren und die guten Ausblicke der attraktiven Landschaft geniessen.

 

 

Nicaragua: Masaya National Park

  Vulkan Krater im Masaya Nationalpark
Volcano crater Masaya National Park

 

 

Vom am Südufer des Nicaragua Sees gelegenen Dörfchens San Jorge führte mich ein Boot auf die Insel. Mit zwei äusserst holprigen und stickigen Busen umrundete ich praktisch die ganze Insel. In Balgues startete dann das eigentliche Wander-Abenteuer des Vulcano Madera. Auf einem glitschigen Pfad, durch Wald und Bananen Plantagen, kam ich am späten Nachmittag zur Hacienda Magdalena. Grosszügigerweise wurde dem hungrigen Wanderer gleich ein Teller Bohnen und getrocknete Bananenschnitze offeriert. Von der Terrasse aus ergab sich eine wunderbare Aussicht über die grüne Insel und das letzte Sonnenlicht liess das Wasser des Sees rot aufglitzern. Als Unterkunft anerbot sich der riesige, zurzeit leere Stall, wo ich mir mit ein paar Brettern eine Holzpritsche bastelte.

Am nächsten Morgen früh stärkte ich mich mit einem heissen Kaffe und einigen getrockneten Bananenschnitzen, bevor ich die zweite Etappe der Vulkan Besteigung anging. Nun nur noch mit einem Tagesrucksack mit noch mehr Bananen, Keksen und Wasser ausgerüstet, kam ich viel schneller voran. In etwa 4 Stunden erreichte ich den in dichter tropischer Vegetation versteckten Kratersee.

Beim Abstieg machte ich nur bei der Hacienda Magdalena einen kurzen Rast, um den grösseren Rucksack wieder zu schultern und natürlich um den Bananenschnitzel Proviant aufzustocken. Viel Zeit blieb nicht mehr, denn schon heute Abend wollte ich am anderen Insel Ende das nur einmal pro Woche ausfahrende Boot nach San Carlos, am Fluss Rio San Juan nehmen.

 

 

Nicaragua: Granada

  Lago de Nicaragua See Promenade von Granada mit Vulkan Madera und Insel Ometepe weit im Hintergrund
Waterfront Park in Granada with Ometepe Island and Madera Volcano rising in the background

 

 

Schlussendlich war ich viel pünktlicher im Hafen von Alta Gracia als das Schiff. Zusammen mit erstaunlich vielen Leuten und noch viel mehr Kisten und Säcken wartete man geduldig. Kurz vor Mitternacht konnte es trotzdem noch losgehen. Die Frage war nur, wo man am wenigsten nass wurde. Bald schon fing es leicht an zu regnen, aber es gab keinen Unterschlupf. Auf dem einzigen Deck stand, sass und lag die Menschenmenge dicht zusammen und ich spührte jede einzelne Bewegung meiner Nachbarn. Trotz der schwülen Hitze wickelte ich mich in die Regenjacke und räkelte mich auf dem Rucksack zu Recht. Wanderung sei Dank war ich genug erschöpft, um in diesen misslichen Umständen doch sporadisch zu etwas Schlaf zu kommen.

In San Carlos sollte die Reise noch am gleichen Tag weiter gehen. Erneut bestieg ich eines dieser "hoffentlich-sinkts-nicht" Boote, welches den Rio San Juan runter navigierte. Vom Dörfchen El Castillo aus kann man Ausflüge in den Nationalpark "Reserva Indio Maiz" unternehmen. Mit kleinen Booten dringt man noch tiefer in den üppigen Regenwald ein. Mit etwas Glück erblickt man auch exotische Tiere. Nach einigen Tagen in dieser herrlichen, abgelegenen Urwald Region, zog es mich weiter nach Costa Rica.

 

 

Nicaragua: Rio San Juan

  Der Weg ist das Ziel - die Boots Reise auf dem Rio San Juan ist bei weitem spannender als der Ort selbst
The boat trip to San Carlos on the Rio San Juan River is far more exciting than the town itself

 


Mittelamerika Reiseberichte
| Guatemala | Belize | El Salvador | Honduras | Nicaragua | Costa Rica | Panama |

 

Costa Rica. Von Nicaragua aus nahm ich ein Boot, welches auf dem Rio Frio nach Los Chiles in Costa Rica führte. Der Empfang hier war alles andere als freundlich, aber vielleicht war auch mein Aussehen nach nun etwa einer Woche praktisch auf Booten lebend nicht gerade Vertrauen erweckend. Somit musste halt der ganze Inhalt des Rucksacks auf einem Tisch ausgebreitet werden und zwei mürrische Beamte drehten alle Objekte um und stellten so kluge Fragen wie ob die Zahnbürste auch wirklich Zahnbürste sei. Schlussendlich liessen sie mich dann endlich einreisen.

 

 

Costa Rica: Papagayo

  Ein Junge und sein Maskottchen
A Costa Rican boy and his pet

 

 

Fortuna ist ein guter Ausgangspunkt um die Region des Vulkans Arenal zu erkunden. Der Vulkan war damals aktiv und man konnte das Spektakel nur von einer sicheren Distanz aus beobachten. Sehr lohnenswert ist die Wanderung zu den Rio Fortuna Wasserfällen und dann weiter zum Kratersee Cerro Chata. Hier entdeckte ich ein im Dickicht verstecktes Kanu, welches ich für eine Runde auf dem See ausborgte.

Mein nächstes Ziel war der Nationalpark Rincon de la Vieja, rund um den gleichnamigen Vulkan. Glücklicherweise traf ich auf 3 Amis mit Auto, was die Anreise in den ziemlich abseits von Liberia gelegenen Park sehr erleichterte. Gleich vor dem Park Eingang musste noch eine kleine Strecke eines privaten Grundstücks überquert werden. Der geschäftstüchtige (oder vielleicht wäre „gierig“ besser angebracht) Besitzer hatte kurzerhand eine Schranke hingepflanzt und verlangte eine Quote als Durchfahrtsrecht. 2 Minuten später gelangten wir zu der Schranke der offiziellen Parkverwaltung und der Geldbeutel musste gleich nochmals geöffnet werden. Der Nationalpark bietet ein attraktives Wandergebiet in tropischem Wald mit Wasserfällen, kleinen Lagunen und heisse Quellen zum Baden.

 

 

Costa Rica: Nicoya Peninsula

  Stimmungsvoller Sonnenuntergang auf der Nicoya Halbinsel
Sunset Nicoya Peninsula

 

 

Montezuma, auf der Nicoya Halbinsel, hat sich schon lange von einem Insider Treffpunkt zu einem populären, touristischen Stranddorf entwickelt. Am besten hier gefielen mir die ausgedehnten Spaziergänge dem Strand entlang, gesäumt von einem Palmenwald, bis zu Wasserfällen, welche praktisch ins Meer plätscherten und von lautstarken Brüllaffen belagert wurden.

Von der Pazifik Küste reiste ich nach einem eintägigen Zwischenstopp in der Hauptstadt San Jose an die Karibik weiter. Hier verbrachte ich einige Tage im Cahuita Nationalpark. Nur einige Kilometer weiter östlich ist der Grenzübergang bei Sixaola, wo man eine Eisenbahnbrücke überquerend Panama erreichen kann.

 

 

Costa Rica: Montezuma

  "Brüllaffen Bucht" bei Montezuma auf der Nicoya Halbinsel
A waterfall splashing right into the ocean and a bunch of howler monkeys made this walk around Montezuma on the Nicoya Peninsula more than worthwhile

 


Mittelamerika Reiseberichte
| Guatemala | Belize | El Salvador | Honduras | Nicaragua | Costa Rica | Panama |

 

Panama. Nach dem Grenzübergang und dem obligaten Geldwechsel auf dem Schwarzmarkt, bestieg ich sofort einen Minibus, welcher mich nach Almirante brachte. Von hier gelangte ich mit einem Boot auf die Inseln Bocas del Toro. Die Inseln sind sehr friedlich und ruhig und bieten ein schönes Tauchrevier.

Nach einigen Tagen Insel Leben kehrte ich aufs Festland bei Chiriqui Grande zurück. Eine attraktive Strasse führte über eine Gebirgskette in die Provinz Hauptstadt David. Nach 7 weiteren Stunden in einem Bussessel gelangte ich schlussendlich nach Panama City.

 

 

Panama: Panama City

  Die Metropole Panama City
Panama City skyline

 

 

Der Panama Kanal ist eine ganz besondere Attraktion des Landes. Einen guten Überblick des Treibens erhält man bei den nicht weit von Panama City entfernten Miraflores Schleusen. Die Schiffe müssen 26 m auf das Niveau des Gatun Sees angehoben werden. Interessanterweise ist Meereshöhe auch nicht gleich Meereshöhe. Der Wasserspiegel des Pazifiks liegt 24 cm höher als der des Atlantiks. Das Projekt eines Kanalbaus wurde ursprünglich von den Franzosen im Jahre 1881 angegangen, doch schlussendlich von den USA 1914 beendet. Heutzutage verkehren jährlich etwa 14'000 Schiffe auf dem 82 km langen Kanal und es bestehen Ausbaupläne für eine Vergrösserung der Schleusenanlagen.

 

 

Panama: Panama Canal

  Ein Schiff in der Miraflores Schleuse im Panama Kanal
The passage through the Miraflores locks of the Panama Canal

 

 

Ein lohnenswerter Tagesausflug von der Hauptstadt aus bietet das an der Karibik gelegene Hafenstädtchen Portobelo. Der Ort wird von 5 spanischen Festungsanlagen dominiert! Zu dieser Wichtigkeit kam Portobelo weil in der spanischen Kolonialzeit von hier die ganzen Schätze des Inka Gebiets von Peru nach Spanien verschifft wurden. Das zog natürlich auch dementsprechend viele Freibeuter an, unter anderem der berüchtigte englische Pirat Francis Drake.

 

 

Panama: Portobelo

  Das stark befestigte Portobelo
Spanish fortress of Portobelo

 


 

Fortsetzung der Reise in Mexiko oder Südamerika...
Continue surfing in Mexico or South America...

 


Travelogues / Reiseberichte
Home > Reiseberichte > Mittelamerika
| Sitemap | Links | Guestbook | Contact |  
 
Copyright © www.camino10.com. All rights reserved.
last update February 2010