Relato de Viaje a Bolivia  

Bolivien - Südamerika :: Reisebericht, Reiseinformation und Sehenswürdigkeiten

Bolivien Reiseinformationen

Die Andenrepublik von Bolivien lockt mit einer grossen Vielfalt an landschaftlichen Höhepunkten. Der tropische Regenwald des Amazonas, die mächtige Gebirgskette der Anden, wo unter anderem der Choro Trek eine lohenswerte Wanderung ist und dem mystischen Titicacasee mit dem Vermächtnis der Inka-Kultur auf der Isla del Sol. Die Reise durch das bolivianische Hochland im Südwesten des Landes wird durch ganz ausserordentliche Landschaftsbilder geprägt, wie der weltgrösste Salzsee Salar de Uyuni, die bekannte Laguna Colorada und Laguna Verde, das geothermischen Gebiet von Sol de Mañana und am Grenzgebiet zu Chile thronen etliche Vulkane wie der Ollagüe und der Licancabur.

Bolivien Reisebericht :: Busfahrt von La Paz nach Uyuni

 

Busfahrt nach Uyuni
Die Busfahrt von La Paz in die nächst grössere Stadt Oruro dauerte 3 Stunden. Obwohl es hier sicher ein Duzend verschiedene Busunternehmen gab, hatten alle die gleichen abendlichen Abfahrtszeiten und wir mussten bis 9 Uhr ausharren, bis sich ein Nachtbus auf den Weg nach Uyuni, in den Süden des Landes machte.

Eigentlich sollten wir dort im Verlaufe des Morgens eintreffen, wobei vielleicht schon eine mögliche Reifenpanne einkalkuliert wurde. Da wir aber unfallfrei durchfuhren, erreichten wir die Zielstadt schon um 3 Uhr nachts. Somit gab's noch einige Stündchen Schlaf in einem Hotelzimmer, bevor wir uns von einigen der angeblich über 50 Agenturen ihre Vorschläge zu Salzsee und Südwest-Touren anhörten. Tatsächlich sollte es noch heute losgehen. Besser gesagt liess man uns genau eine Stunde zum Frühstücken und Packen. Mit von der Partie auf der Rundreise waren zwei Engländerinnen, zwei Italiener, ein Neuseeländer und der wichtigste Mann an Bord: Eddy der Reiseführer, Fahrer und Koch.

Cementerio de Trenes
Als erstes besuchten wir den "Cementerio de Trenes" (Zugsfriedhof), wo früher für den Silbertransport gebrauchte Dampfloks und Wagons vor sich hinrosten. Einige Spassvögel haben sich darauf mit Sprüchen verewigt: "Asi es la vida. Se necesita un mecanico con experiencia... urgente!" (So ist das Leben. Mechaniker mit Erfahrung gesucht... dringend!)

Salar de Uyuni
Der Salar de Uyuni ist der weltgrösste Salzsee, der sich auf einer Fläche von über 12'000 km2 ausdehnt. Die jährliche Salzproduktion beläuft sich auf etwa 20'000 Tonnen, das meiste davon wird in mühsamer Handarbeit gewonnen. Mit Pickeln wird das Salz herausgelöst, in konische Hügelchen zum Trocknen aufgeschichtet und später in Säcke geschaufelt. Colchani ist so ein Salzverarbeitungsdörfchen. In einem kleinen, natürlich aus Salzblöcken hergestellten Museum kann man ein lebensgrosses Salzlama und Miniatur Salzfiguren und -häuschen bestaunen. Früher befanden sich ganz in der Nähe auch noch zwei Salzhotels, welche aber im 2005 nicht in Betrieb waren.

Salz Jeep Cruiser
Nun ging es so richtig los. Mit einem salzweissen Toyota Land Cruiser flitzten wir über das stark blendende, grösste sich vorstellbare Nichts. Nur Salz und Himmel, es schien als ob sich die Welt in die weisse und die dunkelblaue Hälfte geteilt hätte.

Isla de los Pescadores
Plötzlich tauchte am Horizont die "Isla de los Pescadores" (Fischerinsel) auf. Eddy raste auf die Insel zu , als ob wir uns auf einer gut geteerten Autobahn befinden würden. Etwa eine halbe Stunde später ankerte unser Autoboot in einer Salzbucht und wir machten uns auf Entdeckungstour. Ein lustigerweise alle 5m mit einem Holzpfeil markierter Pfad führte über einen von Kaktussen dominierten Hügel praktisch um die ganze Insel. Als wir von der gediegenen Rundwanderung an den Salzstrand zurückkehrten, hatte Eddy uns schon ein feines Lama Filet zubereitet... natürlich gut gesalzen!

Nach etwa 50km gegen Süden erreichten wir den Rand des Salar de Uyuni. Eine Sandpiste führte uns einem Hügelzug entlang bis ins Wüstendörfchen San Juan, wo wir die erste Nacht in einer bescheidenen Herberge verbrachten.

Cementerio de Trenes - Hochland Bolivien
Der Cementerio de Trenes mit seinen historischen Lokomotiven
Wolkenmeer - Salar de Uyuni Salzsee
Das Wolkenmeer vereinigt sich mit dem Salar de Uyuni
Jeep auf dem Salar de Uyuni Salzsee
Der Jeep war so weiss wie das Salz auf dem Salar de Uyuni
Isla de los Pescadores - Salar de Uyuni
Die Isla de los Pescadores mitten im Salar de Uyuni Salzsee

Salar de Uyuni :: Laguna Colorada, Isla de los Pescadores, Laguna Colorada, Laguna Verde

 

Arbol de Piedra
Der erste Höhepunkt des nächsten Tages war der Blick auf den die Grenze zwischen Chile und Bolivien markierenden Vulkan Ollagüe. Etwas weiter, mitten in der Sandwüste, stehen einige kuriose Steinformationen, unter anderem der bekannte "Arbol de Piedra" (Steinbaum), der in der Zwischenzeit eher vom vielen Abknipsen erodiert als von natürlichen Kräften.

Laguna Colorada
Einige Stunden holpriger Fahrt später erreichten wir einige bezaubernde Lagunen, Habitat von Tausenden von Flamingos. Der bekannteste See ist die Laguna Colorada, deren eindrückliche rötliche Farbe von Algen und Plankton stammt. Die weisse Küstenlinie ist reich an weiteren Mineralien wie Sodium, Magnesium, Gips und Borax. Fasziniert streiften wir den Küsten entlang und beobachteten diese stolzen Vögel wie sie daher spazierten und bei jedem Schritt meint man die nach hinten gekrümmten Beine müssten jeden Augenblick einknicken.

Ganz in der Nähe der Laguna Colorada bot eine lang gezogene Albergue Unterkunft in einem 8er Zimmer. Eddy hatte vor, Spaghetti als Nachtessen zu offerieren. Doch die Italiener ergriffen kurzerhand und voller Nationalstolz die Initiative und anerboten sich ihre Kochkünste zu beweisen. Tatsächlich wurde es ein feines, gemütliches Mahl. Zuerst sassen wir noch in T-Shirts und bei Tageslicht um den grossen Holztisch. Als aber die Dunkelheit einbrach, waren bald mal mehrere Kleiderschichten notwendig und nach einer Weile Generator erhellten schlussendlich nur noch Kerzen den Raum. Bei einer Flasche Singani (Traubenschnaps) liessen wir einen ereignisvollen Tag gemütlich ausklingen.

Sol de Mañana
Schon um 5 Uhr früh brachen wir auf. Der Jeep kletterte im Dunkeln auf fast 5000m hoch, zum "Sol de Mañana" (Morgensonne) Geysir Becken, einem geothermischen Gebiet. Ein Geysir ist eine heisse Quelle, die ihr Wasser in regelmässigen oder unregelmässigen Abständen als Fontäne ausstösst. Zudem hat es hier auch die so genannten Schlammtöpfe oder Schlammsprudel, kochender und blubbernder Schlamm, der immer wieder einige Meter in die Luft geschleudert wird. Nach einem wohltuenden Bad in den heissen Quellen und einem ebenso heissen Kaffee mit Rührei zum Frühstück, ging die Fahrt weiter in die südlichste Ecke des Landes.

Laguna Verde
Die Laguna Verde liegt spektakulär am Fusse des Vulkans Licancabur (fast 6'000 m.ü.M). Die grünliche Farbe kommt wiederum vom Mineralien Mix von Blei, Sulfur und Calciumcarbonat.

Rückweg nach Uyuni
Einige unserer Gruppe verabschiedeten sich hier, da sie nach Chile weiter wollten. Der Weg zurück nach Uyuni führte vorbei an den Dörfchen Villa de Mar (warum hat ein Dörfchen mitten in der Wüste das Wort "Meer" in seinem Namen?) und San Cristóbal. Obwohl die Strecke immer noch sehr attraktiv war, wurde man doch ein wenig "wüstenmüde" und die meisten Augen schlossen sich auf der 10 stündigen Rückfahrt nach Uyuni. Diese Rundreise ist aber definitiv einer der Höhepunkte in Bolivien, können wir wärmstens empfehlen.

Arbol de Piedra - Bolivianisches Hochland
Die Steinformation Arbol de Piedra im bolivianischen Hochland
Laguna Colorada - Hochland Bolivien
Die Laguna Colorada besticht durch die eindrücklichen Farben
Laguna Colorada - Hochland Bolivien
Sol de Mañana ist ein geothermisches Gebiet mit Geysir
Laguna Colorada - Hochland Bolivien
Der Vulkan Licancabur spiegelt sich in der Laguna Verde

Titicaca See :: Copacabana und die Isla del Sol

 

Titicaca See
Der Titicaca See ist der zweitgrösste See Südamerikas, nur der Maracaibo See in Venezuela ist grösser. Er liegt auf dem bolivianischen Altiplano, auf einer Höhe von 3800 m und gibt mit seinem intensivblauen Wasser und den schneebedeckten Gipfeln der mächtigen Cordillera Real im Hintergrund ein magisches Bild ab. Dazu kommt noch seine geschichtliche und mythische Bedeutung. Die Incas glaubten, dass ihr erster Stammesführer Manco Capac, ihre erste Gottheit Viracocha und sogar die Sonne selbst aus den tiefen des Sees entsprungen waren.

Noch heute gilt die "Isla del Sol" (Sonneninsel) als wichtige Pilgerstätte, speziell der "Stein des Pumas", Titi Khar'ka in der Aymará Sprache, woher auch der Name des Sees stammt. Die Bolivianer pflegen zu sagen, dass sie die "Titi" (Brüste) Seite, also die schönere, angenehmere Seite des Sees besitzen und die Peruaner die "Caca" (Scheisse) Seite.

Copacabana
Das niedliche Städtchen Copacabana ist auf der bolivianischen Seite des Sees die wichtigste Siedlung mit einer guten touristischen Infrastruktur. Es gibt viele gemütliche Hotels, welche sich gegenseitig den Ruf des besten Seeblicks streitig machen. Der Strand ist zwar nicht vergleichbar mit dem brasilianischen Namensvetter und das Wasser für die meisten wahrscheinlich zu kalt zum Schwimmen. 150 m über der Ortschaft thront der Cerro Calvario und bietet nach einem schweisstreibenden Aufstieg eine sicher lohnenswerte Aussicht, speziell bei Sonnenuntergang.

Ausflug auf die Isla del Sol
Frühmorgens tobte zwar noch ein kleiner Sturm, aber ziemlich bald legte er sich und wir begaben uns zum kleinen Hafen. Ein kleines Boot tuckerte in etwa 2 Stunden zur Isla del Sol. Als es auf der oberen, nördlichen Hälfte anlegte, empfing uns ironischerweise ein leichter Regen, doch im Verlauf des Vormittags zeigte die Sonne, warum das ihre Geburtsinsel ist. Ein kleines Museum zeigt etliche Fundstücke früherer Kulturen, etliche davon von Tiefseetauchern aus dem See gerettet.

Wanderung auf der Isla del Sol
In etwa 4 Stunden kann man die äusserst attraktive Wanderung bis in den Süden der Insel bewältigen. Der immer gut zu erkennende Weg führt normalerweise dem Hügelgrat entlang und bietet herrliche Blicke auf kleine Buchten mit weissen Sandstränden und dem intensiven Dunkelblau des Wassers. Einsame Inselbewohner verkaufen Getränke auf der Strecke, wieder andere ziehen auch ohne etwas zu verkaufen Geld ein und verlangen einen Wegzoll von einigen Bolivianos. Dafür darf man sich in das dorfeigene Gästebuch eintragen. In Yumani gibt es eine Auswahl an Unterkünften, die meisten mit wunderbaren Aussichten auf das Seeleben, also ein sicher würdiger Ort um die Nacht zu verbringen und in unserem Fall sogar Weihnachten zu feiern.

Copacabana - Titicacasee
Titicacasee mit dem Städtchen Copacabana, einer der wenigen grösseren Siedlungen auf der bolivianischen Seite des Sees
Isla del Sol - Titicacasee
Isla del Sol auf dem Titicacasee
Wanderweg auf der Isla del Sol - Titicacasee
Der attraktive Wanderweg über die Hügel der Isla del Sol
 

La Paz :: Regierungssitz von Bolivien

 

La Paz :: Stadt in den Wolken
Wenn man vom auf der flachen Hochebene liegenden Flughafen gegen La Paz fährt, tut sich plötzlich wie ein grosses Loch auf, eine riesige von Backsteinbauten eingenommene Schüssel. Ausser einigen von weitem modern erscheinenden Hochhäusern auf dem Tal Boden, welche das Sonnenlicht an den vielen Fenstern aufglänzen lassen, dominiert der rötlichbraune, dreckige Farbton der Mauern. Grünflächen sind praktisch nicht auszumachen. Die grosse Mehrheit der Häuser scheint wie in einer letzten Bauetappe stecken geblieben zu sein, vielleicht hat's ein ordentliches Dach, vielleicht tropft es in der Regenzeit rein; vielleicht hat's Fensterscheiben, oft fehlt dieser Industriestaaten Luxus. Von der sicherlich spärlichen Innenausstattung gar nicht zu sprechen. Stille Zeugen der Armut, der über 1.5 Millionen Bewohner von La Paz, der auf etwa 3'700 m über Meer liegenden Stadt in den Wolken.

Was hierbei auch gleich erwähnt werden muss, weil es oft zu Verwechslungen führt, La Paz ist der Regierungssitz von Bolivien, die eigentliche Hauptstadt aber heisst Sucre.

La Paz :: Das Coca Museum
Das kleine Coca Museum ist sicherlich ein Besuch wert. Hier wird einem klar aufgezeigt, dass zwischen den natürlichen Coca Blättern, welche von der Andenbevölkerung seit Jahrhunderten gekaut und anderweitig verwendet werden und der harten Droge Kokain eben himmelhohe Unterschiede herrschen. Und wie der Name vermuten lässt, hatte zumindest früher das Getränk der Superlative, Coca Cola, auch seinen Anteil an Coca Blättern.

La Paz :: San Pedro Gefängnis
Das San Pedro Gefängnis ist sicherlich eine einmalige Haftanstalt, welche eigentlich eher einem Hotel gleicht. Wie viele Sterne das Zimmer hat, hängt wie auch in der freien Welt vom Geldbeutel ab. So kann man als reicher Drogendealer oder korrupter Politiker seine Haft in einer Gefängnissuite mit eigenem Badezimmer, Kabelfernseher und Panoramafenster absitzen. Der Zellenschlüssel ist selbstverständlich inklusive, man möchte ja vielleicht einmal in den Billardraum, ins Gym oder sogar in die Kirche (wahrscheinlich mit 24 Stunden Beichte Service) Für die weniger Betuchten gibt's höchstens eine Koje im Jugendherbergestil, wobei auch sie einen Zellenschlüssel erhalten und sich frei bewegen können. Am Donnerstag und Sonntag sind Besuchstage, wenn sich die Innenhöfe mit Familienangehörigen und Kindern füllen, man vergnügt sich auf dem Fussballplatz oder speist im Gefängnisrestaurant. Es scheint wie eine separate Gesellschaft, eine Stadt in der Stadt und obwohl es im Innern keine Wächter gibt, ist Gewalt angeblich sehr selten. Aber es gibt auch sonst noch annehmliche Hotels, man muss also nicht gleich ein Verbrechen begehen um eine Unterkunft zu finden!

La Paz :: Beim Fussballspiel
Als angefressener Fussball Fan, konnte ich natürlich einem Stadion Besuch nicht widerstehen. Die heimische Mannschaft mit dem irgendwie verfehlten englischen Namen "The Strongest" spielte im letzten Playoff Spiel gegen den favorisierten Titelanwärter aus Santa Cruz, mit dem ebenfalls ungewöhnlichen Namen "Blooming". Da ich von Mexiko gewohnt bin, dass die Fans bei wichtigen Spielen bis zu zwei Nächte vor dem Stadion schlafend verbringen, wollte ich wenigstens 2 Stunden vor Anpfiff dort sein. Doch 2 Minuten hätten auch gereicht, das letzte Spiel der Saison lockte mal knapp 5000 Zuschauer ins Estadio Olimpico Hernando Siles. Da es leicht regnete, drängte sich das ganze Publikum auf die letzten paar Sitzreihen unter das kleine Vordach. Und zwischen die sich schon drängenden Fans drängten sich noch Heerscharen von drängenden Verkäufern. Auf jeden zweiten Zuschauer gab es einen Kaffee Verkäufer und auf je drei Leute kam ein Schweinefuss Sandwich Verkäufer.

Da wahrscheinlich viele der Anwesenden ihr Lieblingsteam gar nicht richtig aussprechen konnten, geschweige denn in Fanlieder eindichten, wurden die Spieler mit einem lautstarken "Tigre, Tigre" begrüsst. Als nächstes wurde dem Gasttorhüter gleich mal einen Leuchtrakete an den Kopf gefeuert. Doch zum Glück geschah nichts Schlimmeres und nach einigen Pflegeminuten konnte das Spiel angepfiffen werden.

Nach einem intensiven Spiel fiel die Entscheidung schlussendlich zu Gunsten von "Blooming". Als Gastmannschaft war die Meisterfeier dementsprechend bescheiden und binnen Minuten tanzten und jubelten die Spieler vor praktisch leeren Tribünen.

Neben dem von Baseball dominierten Venezuela ist Bolivien somit ein weiteres Beispiel dass Fussball in Südamerika auch nicht überall den gleichen Stellenwert hat.

La Paz - Bolivien
In La Paz wird jede noch so steile Lage für den Häuserbau ausgenutzt

Umgebung von La Paz :: Tiahuanaco / Tiwanaku

 

Tiahuanaco war eine wichtige Zeremoniestätte des gleichnamigen Volkes, welche vor über 1000 Jahren in der Gegend lebte. Ursprünglich wurde sie ans Südufer des Titicaca Sees erbaut, doch wegen dem Rückgang des Sees liegt Tiahunaco nun einige Kilometer vom See entfernt. Einige für den Bau der Pyramiden verwendete Steinbrocken wiegen bis zu 25 Tonnen und wurden über eine Distanz von 40 km hergeschleppt. Kein Wunder glaubten die Nachfahren, die Aymaras, die Stätte wäre von der Gottheit Viracocha höchstpersönlich erstellt worden.

Wenn man die im Nachbarland Peru liegenden Ruinenanlagen der Inkas und anderer Kulturen schon besucht hat, sollte man keine allzu grossen Erwartungen hegen. Heutzutage ist von der früheren Grösse und Wichtigkeit der Tiahunaco Kultur leider nicht mehr viel zu sehen. Jedenfalls ist es nur 1.5 Stunden von La Paz und mit Busen sehr einfach zu erreichen.

Ruinenstätte von Tiahuanaco
Die Ruinenstätte von Tiahuanaco liegt unweit von La Paz

Bolivianische Anden :: Choro Trek

 

Der Choro Trek ist sicher die bekannteste und beliebtesten Wanderungen in Bolivien und vielleicht in ganz Südamerika. Von den schneebedeckten Anden wandert man 3'000 Höhenmeter tiefer runter in die subtropischen Yungas.

Choro Trek Tourenbericht >>

Lamas in den bolivianischen Anden
Lamas auf dem Choro Trek in den Anden von Bolivien

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