Reiseberichte, Sehenswürdigkeiten und Highlights

Vietnam - Reisen in Südostasien

Vergiss das Geschehene in der Vergangenheit und sorg dich nicht um die Zukunft! Der Fokus der Vietnamesen bezieht ausschliesslich auf das Jetzt. Vietnam ist eine Nation von überzeugten Optimisten, ein Volk das schon so manchen Krieg überleben musste, die Kolonisation überstand, den Kommunismus über sich ergehen lassen musste, den amerikanischen Imperialismus abwehrte und immer noch vereint als intakte Kultur besteht.

Vietnam zeigt was es hat, es hat sich als beliebtes Reiseland etabliert. Durch die längliche Form ist das Reisen im Lande äusserst einfach, die Busse oder auch die Bahn fahren vom Norden nach Süden und wieder hoch in den Norden. Die Reisedauer wird bestimmt wie oft man einen Halt einlegt und wie lange man dann verweilen möchte. Wir wählten Hanoi, die nördlich gelegene Hauptstadt von Vietnam als Ausgangspunkt der Reise. Nach einem Ausflug mit dem Boot in der Halong Bay, führte die Reise mit dem Zug gegen Süden nach Hue, weiter in das von der UNESCO geschützte Städtchen Hoi An, an den Strand von Nha Trang, darauf nach Dalat in die Berge, dann nach Saigon, in die grösste Stadt von Vietnam und schlussendlich mit dem Boot durch das Mekong Delta. Vietnam ist ein aufstrebendes Reiseland in Südostasien.

Reiseberichte und Sehenswürdigkeiten

Reisebericht Bootsfahrt in der Halong Bay

Bucht Halong Bay

In der Bucht von Halong ragen gegen 2000, riesige Kalkfelsen aus dem Wasser. Die Gezeiten mit der Wasserkraft, sowie das Wetter mit starken Winden haben eine surreale Landschaft auf Felsformationen mit Grotten und Höhlen geformt. Einige Inseln in der Halong Bay haben schönste Sandstrände, einige versteckte Höhlen. Es ist empfehlenswert eine zwei oder dreitägige Bootstour von Hanoi aus zu buchen, einschliesslich einem Ausflug auf die Insel Cat Ba. Eine Bootsfahrt durch die Halong Bay gehört zu den beliebtesten Attraktionen auf einer Rundreise durch Vietnam.

Reisebericht Mekong-Delta

Mekong-Delta

Der Mekong-Fluss fliesst 4000 km durch Tibet, China, Laos, Thailand und Kambodscha. Das ganze Mekong Delta ist sehr fruchtbar und Vienamesen bauen Reis an und widmen sich dem Fischfang. Am besten lässt sich das Mekong-Delta natürlich mit einem Boot erkunden.

Ho Chi Minh City / Saigon

Saigon / Ho Chi Minh City

Ho Chi Minh City oder Saigon ist die 5 Millionen Metropole im Süden von Vietnam. Dementsprechend geschäftig und laut geht es zu und her. Hier ist auch der Vietnam Krieg allgegenwärtig. Der Besuch des War Remnants Museum und der legendären Cu Chi Tunnel etwas ausserhalb der Stadt sollte auf keinen Fall verpasst werden.

Dalat

Xuan Huong See bei Dalat

Dalat hat ein angenehm kühles Klima. Die umliegende Gegend mit Bergen, Seen und Wasserfällen lädt zum Erkunden ein.

Nha Trang

Strand von Nha Trang

Nha Trang ist bekannt für den langen Sandstrand und die grosszügige Strandpromenade. Auch die nahe gelegenen Inseln laden zum Schwimmen und Faulenzen.

My Son Tempelstadt

Tempelstadt My Son

Die My Son Tempelstadt ist ein Vermächtnis des Volkes der Champa. Sie liegt unweit von Hoi An, in einem hübschen grünen Tal.

Hoi An

Hoi An

Die charmante Altstadt von Hoi An ist ein von der UNESCO geschütztes Weltkulturerbe. Zahlreiche kleine Museen und Werkstätten lassen einem einen geschichtlichen und kulturellen Eindruck gewinnen vom früheren Leben hier. Die malerischen Gassen werden gesäumt von vielen Kunst Ateliers und einladenden Cafes.

Königliche Gräber von Hue

Königliche Gräber Hue

Hue war lange Zeit Hauptstadt von Vietnam. Noch heute umringt ein mächtiges Mauerwerk mit Wassergraben den alten Stadtteil. Eine weitere Mauer formte die sogenannte Verbotene Stadt, die Residenz der Herrscher der Nguyen Dynastie. Etwas ausserhalb von Hue befinden sich etliche königliche Gräber, architektonisch eindrückliche Gebäudestrukturen, mit pompöser Innendekoration, eingebettet in hübsche Parklandschaften.

Hanoi

Strassenszene in Hanoi

Hanoi ist die chaotische, romantische Hauptstadt der sozialistischen Republik Vietnam. Die Altstadt ist ein enges, geschäftiges Häusergewirr. Angeblich aus steuerlichen Gründen sind die meisten Gebäude nur einige Meter breit, aber neben einem zweistöckigen Wohnhaus steht vielleicht ein 10-stöckiges Bürogebäude. Die Strässchen und Gässchen werden geteilt von schmutzigen Busen, ungeduldigen Taxis, einigen wenigen Autos der Neureichen, schwankenden Fahrrädern, lebensmüden Cyclos Fahrern und Millionen von hupenden Motorrädern. Japanische Traditionsmarken werden seit einigen Jahren durch Billigimporte aus China konkurrenziert und scheinen nun für jedermann erschwinglich zu sein. Dieser konstante Strom von Motorrädern dominiert das Stadtbild. Ob auf dem Gehsteig, an einer roten Ampel vorbei oder durch eine Einbahnstrasse, dauernd flitzen sie einem um die Ohren. Es ist unmöglich im dichten Verkehr eine Lücke auszumachen, um die Strasse zu Fuss zu überqueren. Die einzige bewährte Methode besagt, einfach drauflos zu marschieren und es dem Geschicke der Fahrer zu überlassen dem Fussgänger Hindernis auszuweichen. Zum Glück sind die Mopedfahrer alle höchst konzentriert bei der Sache: Keine Handys zwingen sie zum einhändigen Manövrieren, keine Freundin auf dem Hintersitz muss unterhalten werden, keine fünf aufgestapelte Hühnerkäfige müssen balanciert werden! Was kulturell abgeht, findet man auf der Webseite des Goethe Institus wertvolle Hinweise.

Die Stadt ist sehr geschäftig. Ein kleiner Laden reiht sich an den anderen. Auf dem schmalen Gehsteig werden die Haare geschnitten, Motorräder repariert, blecherne Gefässe zurecht gehämmert, Nudelgerichte gegärt und auf kleinen Plastikstühlen Kaffee getrunken. Als Fussgänger muss man sich erst einmal einen Weg durch das pittoreske Labyrinth bahnen. Besonders zu Stosszeiten strömen Menschenmassen auf die Straßen, welche die überfüllten Gehsteige kaum aufnehmen können. Will man da in Ruhe ein Foto machen, so sollte man sich einen festen Platz suchen, wie eine Strassenlaterne oder einen Fahnenmast. Letztere findet man in kommunistischen Ländern in ausreichender Anzahl, und schon in kurzer Zeit wird einem die vietnamesische Nationalflagge vertraut sein.

Dazu kommen noch die fliegenden Händler, oft Frauen, welche eine Bambus-Stange mit je einer am Ende runterbaumelnden Schale mit frischen Früchten geschultert haben. Die Feuerzeug Verkäufer, welche nach einem verneinenden Kopfschütteln sofort noch flüsternd Marihuana anbieten. Einmal hat neben mir ein motorisierter Buchhändler angehalten und seine Gehilfin bot mir zugegebenermassen geschickt kopierte Bücher an. Aber auch dieser tüchtige und diversifizierte Geschäftsmann gab sich nach meinem "Nein Danke" noch nicht geschlagen und bot gleich die Liebesdienste seiner Begleiterin an.

Hanoi ist auch die Stadt der vielen Seen. Der bekannteste ist der zu einem gemütlichen Spaziergang einladende Hoan Kiem im Herzen der Altstadt. Auch sehr zentral gelegen ist die stinkenden Kloake des Ho Tay (West Lake), wo tote Fische dem Ufer entlang gleiten und trotzdem noch etliche Fischer die Angeln dazwischen halten.