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| Reisebericht Mexiko Südmexiko: Yucatan und Chiapas |
Mexico |
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Reise durch den Süden von Mexiko, durch den Bundesstaat Chiapas und die Halbinsel Yucatan. Besuch von historische Maya Ruinen wie Chichen Itza, Uxmal, Palenque und eindrücklichen Naturwundern wie die Sumidero Schlucht, die Wasserfälle von Agua Azul und die unterirdischen Grotten oder Cenotes. |
Chiapas: Cañon de Sumidero
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| Die über 1000m tiefe Sumidero Schlucht im Bundesstaat Chiapas ist eine wahre Augenweide, welche die Natur geschaffen hat. Kleine Boote führen auf dem Wasserweg zwischen den mächtigen Felswänden durch. Je nach Bootsmann zeigt er den Besuchern noch eine kleine Wasserhöhle. Der "Arbol de Navidad" (Weihnachtsbaum) ist ein bescheidener Wasserfall, welcher irgendwie die Form eines Baumes hat.
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Chiapas: Palenque
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| Die Maya Stadt von Palenque im Norden des Bundesstaates Chiapas gehört zu den best erhaltenen und attraktivsten ihrer Art. Auf einer heissen Urwald Lichtung, auf steilen grünen Hängen befinden sich etliche gut erhaltene Strukturen wie "Templo de las Inscripciones" (Tempel der Inschriften) mit einer heutzutage nicht mehr zugänglichen Grabkammer im Innern, "Templo de la Cruz" (Tempel des Kreuzes), "Templo de la Calavera" (Tempel des Totenkopfes) und das grösste Gebäude, "El Palacio" (der Palast) mit seinen vielen Kammern, Innenhöfen und Gängen und dem für die Maya Architektur untypischen Steinturm. Etwas abseits an der Zugangsstrasse befindet sich ein gutes Museum mit Maya Schnitzereien, Jade Stücken, Beerdigungsurnen und Töpferwaren von Palenque's Blütezeit. |
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Chiapas: Agua Azul / Agua Clara
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| Agua Azul ist eine Serie von lieblichen Wasserfällen, passend getauft wegen des klaren, blauen Wassers. Der schnell fliessende Fluss wirbelt über etliche natürliche Steindämme und ist ein sehr populäres Ausflugsziel. Die vielen Lagunen laden zum Schwimmen und Baden ein. Je weiter hoch man wandert, desto einsamer wird es und man kann ein "Schwimmbecken" für sich alleine beanspruchen. Ein Pfad führt etwa für eine Stunde dem Ufer entlang, bis der Fluss in einer engen, unpassierbaren Schlucht verschwindet. |
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| Agua Clara ist ein malerischer Flussabschnitt mit einer ganz eigentümlichen Farbe des Wassers. Interessant ist sicher die riesige Hängebrücke, welche schaukelnd über den Fluss führt. |
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Chiapas: Yaxchilan / Bonampak
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| Vor einigen Jahren war der Besuch dieser beiden im mexikanischen Regenwald gut versteckten Maya Anlagen Yachilan und Bonampak noch ein sehr abenteuerliches Unterfangen. Heutzutage offerieren etliche spezialisierte Reiseagenturen vom Städtchen Palenque aus, diesen Trip als 1 Tagestour, dank einer wahrscheinlich eher für den Tourismus als für die Anwohner asphaltierter Strasse. Am Morgen früh um 6 Uhr ging es los, durch die Dunkelheit des Regenwaldes. Als das Tageslicht die Nacht endgültig vertrieb, erkannte man aber auch, dass grosse landwirtschaftliche Flächen dem Wald abgewonnen wurden. Etliche kleine Siedlungen mit bescheidenen Holzhütten säumten die Strasse, welche in paralleler Linie der guatemaltekischen Grenze entlang führte. Nach etwa vier Stunden und unzählbaren die Geschwindigkeit begrenzenden Bodenschwellen, gelangen wir in den Ort Corozal. Hier lotsten geschäftstüchtige Bootsmänner möglichst viele Leute auf ihr Boot und navigierten dann den Rio Usumacinta stromaufwärts. Der Fluss bildet die natürliche Grenze mit dem Nachbarland Guatemala. Yaxchilan Die Stätte Yaxchilan war früher die dominante Macht in der Region des Usumacinta Flusses. Berühmt ist sie heute wegen ihrer abenteuerlichen Lage und den eindrücklichen Steinskulpturen und Stelen. Eine Stele ist eine senkrecht im Boden stehende Steinplatte, worauf historische sowie astronomische Daten verewigt wurden, also eine Art Vorfahr von einem Geschichtsbuch. Die erste grosse Struktur die wir erreichten, hatte ein etwas unheimliches, von vielen Fledermäusen bespuktes, unterirdisches Labyrinth. Hier hatte sich angeblich vor nicht allzu langer Zeit ein Liebespaar verirrt und nur noch die leblosen Körper konnten geborgen werden. Aber statt uns einschüchtern zu lassen, war die Erforschung umso spannender. Als nächstes erforschten wir die obere Akropolis. Ein etwas versteckter Pfad führte nach einem schweisstreibenden Marsch auf einen Hügel hoch, wo es noch mehr eindrücklichen Tempel Ruinen zu bestaunen gab. |
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| Bonampak Nun mussten wir mit dem Boot wieder den Usumacinta runter gleiten. Nach einer anschliessenden, kurzen Busfahrt befanden wir uns bei Bonampak. Das Wort bedeutet soviel wie "Bemalte Wände", was sogleich die grosse Attraktion der Stätte ist. In drei Räumen sind Fresken in zwar etwas verblassten aber immer noch recht gut erkennbaren Farbtönen angebracht, über Themen wie die Vorbereitung eines Festes, Kampfszenen, Menschenopfer und die verherrlichende Darstellung der Würdenträger. |
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Chiapas: Misol-Ha
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Ganz in der Nähe von Agua Azul befindet sich der sehr attraktive Wasserfall Misol-Ha. Ein glitschiger Pfad führt hinter den Wasservorhang und wenn man noch etwas nässer werden möchte und weiter klettert, kommt man zu einer etwa 25 m tiefen Höhle mit einem eigenen Seechen drin. |
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Yucatan: Uxmal
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Uxmal ist ein sehr schönes Beispiel des so genannten Puuc Baustils. Die Gebäude sind mit Friesen und Steinmosaiken versehen, zudem begegnet man überall den Masken des Regengottes Chac Mool. |
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Yucatan: Chichen Itza
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Chichen Itza ist vielleicht die faszinierendste der Maya Stätten, aber zugleich auch völlig überlaufen vom Massentourismus von Cancun her. Wie so oft bei den Mayas ist die Geschichte dieser Stadt sehr widersprüchlich. Allgemein wird aber angenommen, Chichen Itza sei von den Toltecas aus Zentral Mexiko eingenommen oder sicher stark beeinflusst worden. |
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Yucatan: Cenotes
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Die ganze Halbinsel Yucatan besteht aus porösem Kalkstein, darum formen sich die vielen unterirdischen Cenote (Wasserlöcher). Etwa 40 km von Merida, beim Dorf Cuzama, hat es einige schöne Exemplare. Mit dem Bus ist es ganz einfach dort hin zu kommen. |
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Yucatan: Tulum
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Die Maya Stätte Tulum hat eine unüberbietbare Lage vor dem glasklaren, türkis Blau des karibischen Ozeans. Die Tempel befinden sich auf einem Felsplateau und wurden dem Maya Gott Kukulkan gewidmet. Die Anlage hat zwar nicht die Ausmasse von Chichen Itza, aber durch die einmalige Lage in dieser natürlichen Schönheit hinterlässt sie doch einen sehr speziellen Eindruck. |
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