Abenteuer- und Reisebericht einer Expedition im Amazonas


Nach einer abenteuerlichen Busreise durch die Anden nach Yurimaguas mitten im Amazonas Regenwald, wollte ich zuerst einige Tage hier verbringen und mich in die neue Umgebung einleben. Wie ein Ritual verbrachte ich den ganzen Morgen beim Frühstücken und Zeitung lesen, wegen der Abgeschiedenheit jeweils die Ausgabe des Vortages. Am Nachmittag spazierte ich normalerweise ein wenig durch die Gegend und gegen Abend setzte ich mich auf die einte Plaza und trank bei der R.A.P Bar das eint oder andere Bierchen und unterhielt mich mit den gesprächigen Einheimischen. Irgendwie schien es als ob ich auf irgendetwas wartete, aber selber noch nicht genau wusste auf was.

 

Das Projekt ist geboren

Eines Abends, als ich gerade im Schwimmbecken im Innenhof des Hotels auf Abkühlungsmission war, kamen einige neue Gäste an. Schlussendlich setzte ich mich zu ihnen und ein etwas fülliger Typ mit einer schwarzen Beatles Pilzfrisur, fing an von seinen Abenteuern mit gigantischen Tieren, Guerilla Kämpfern und geheimen Höhlen zu erzählen, wo sich angeblich das berüchtigte El Dorado befinde. Ich glaubte ihm nicht mal die Hälfte, aber trotzdem war er die geborene Märchentante und sah sich selbst als peruanischen Indiana Jones. Er stellte sich als Luis vor und erwähnte auch, dass er morgen eine Gruppe Abenteurer aus den USA in den Urwald führe. Er lud mich spontan ein, an dieser Amazonas Expedition teil zu nehmen. Darauf hatte ich also gewartet! Na klar wollte ich mit!

Mit dem Boot von Yurimaguas nach Balsapuerto

Vorbereitung für die Urwald Expedition

Affe begleitet uns auf dem Urwald Trekking

Am nächsten Morgen früh herrschte geschäftiges Treiben im Innenhof des Hotels. Die amerikanischen Mitstreiter waren eingetroffen. Ich schüttelte mal allen schnell die Hand, sonst aber war jeder mit seinen letzten Reisevorbereitungen beschäftigt. Als ich auf die neuen Kollegen schielte, bemerkte ich sofort, wie gut ausgerüstet diese waren: Zelte, Moskitonetze, Macheten, Outdoor-Kleidung, spezielle Tarnhosen etc. Luis erklärte mir, die seien alle nur für diese Dschungel-Tour nach Peru geflogen und ich solle mir keine Sorgen machen. Na ja, wird schon schief gehen. Als Langzeitreisender und Backpacker in Südamerika war ich zwar nicht direkt für eine Amazonas Urwald Expedition ausgerüstet, aber dafür schon einiges gewöhnt.

Bootsfahrt auf dem Rio Huallaga

Als alle bereit waren marschierten wir zum Fluss runter und beluden das Boot mit unseren Rucksäcken und dem Proviant den Luis und seine drei Neffen Jairo, Pepe und Jimmy besorgt hatten. Nun waren wir selbst an der Reihe und machten es uns zwischen all dem Gepäck so gut es ging gemütlich. Der Kapitän liess den Motor an und folgte ein Stückchen dem Rio Huallaga, bevor wir in einen Seitenfluss, den Rio Paranapura, einbogen und gegen die Strömung hoch tuckerten. Die träg fliessende, braune Wassermasse machte dauernd grosse Bogen, nie ging es geradeaus. Am Ufer dominierte auf beiden Seiten dichter Dschungel, welcher nur selten von einer Lichtung mit Bauernhütte und Weide unterbrochen wurde. Der erste Matrose, Mishaya, hatte sich auf dem Bug nieder gelassen und warnte den Kapitän vor Sandbänken, Baumstämmen und entgegenkommenden Gefährten. Eigentliche Boote sahen wir fast keine, vielmehr bedürftig gezimmerte Flosse, welche oft Bananen und Hühner, aber auch Kühe und Leute transportierten. Ganz natürlich liessen sie sich stromabwärts treiben. Nur hie und da wurde mit einer Holzstange die Richtung angepasst.

Ein Heim im Dschungel

Bei einer grossen Sandbank beendeten wir die Tagesetappe. Die Amis machten sich sofort an den Aufbau ihrer Zelte, während ich mit den Neffen ein verlassenes Haus suchen ging, welches gemäss dem Kapitän hier in der Gegend sein sollte und uns Mitstreiter ohne Zelt Unterschlupf bieten konnte. Pepe sah es zuerst und rief uns freudig zu sich. Das auf Pfählen erstellte Gebäude war von stattlicher Grösse. Es hatte zwei Stockwerke. Im unteren Teil war eine mit Maiskolben gefüllte Vorratskammer, der obere Stock bestand aus einer Plattform aus Bambus Stangen.

Verregnetes Abendmahl

Nachdem ich noch ein wenig weiter in den Urwald eingedrungen war und von einer kurzen Erkundungstour zurückkam, hatten die Peruaner schon ein Abendessen hergezaubert: Hühnchen mit Kartoffeln und Karotten. Kaum hatten wir uns aus der Pfanne geschöpft, fiel der erste Regen und erstickte das Lagerfeuer in einer zischenden Rauchwolke. Wir zogen uns in das Pfahlhaus zurück. Während es draussen in Strömen regnete, erzählte Luis einen abenteuerlichen Reisebericht nach dem anderen und bot beste Unterhaltung. Als mich die Müdigkeit überkam, zog ich mich auf die obere Plattform zurück, spannte mein kleines Moskitonetz und räkelte mich auf den Bambusstangen zum Schlafen.

Im Chayahuita Dorf Balsapuerto

Bootsfahrt und Tortur beim Schieben

Flussquerung auf dem Amazonas Trekking

Mit dem ersten Tageslicht waren schon alle auf den Beinen und bald sassen wir dicht zusammen gedrängt auf dem Boot. Je höher wir flussaufwärts tuckerten, desto weniger Wasser führte der Rio Paranapura. Somit kam es immer öfter vor, dass wir auf eine Sandbank auffuhren und praktisch nie die volle Kapazität des Motors ausnutzen konnten. Manchmal mussten wir alle ins Wasser springen, um das Boot durch eine besonders seichte Zone zu schieben. Oder wir folgten unserem Boot dem Strand entlang spazierend.

Zu Gast beim Bürgermeister von Balsapuerto

Im Dörfchen Balsapuerto wurden wir vom Bürgermeister höchst persönlich empfangen. Er schien äusserst erfreut über unseren Besuch und stellte uns sein Regierungsgebäude als Herberge zur Verfügung. Er führte uns durchs ganze Dorf, grösstenteils vom indianischen Stamm der Chayahuitas bewohnt. Die Chayahuitas gehören mit etwa 14'000 Personen zu einer der wichtigsten Volksgruppen in dieser Region. Sie widmen sich hauptsächlich der Produktion von Mais, Bananen, Bohnen, Erdnüsse, Reis, Ananas und Tabak. In den letzten Jahren hat auch die Haltung von Tieren an Wichtigkeit gewonnen.

Alternatives Tourismusprojekt im Amazonas

Stolz erklärte das Dorfoberhaupt uns, er wolle den Tourismus fördern, um der Gemeinde eine neue Einnahmequelle zu bieten. Zudem plante er eine nahe gelegene Salzmiene wieder auf Vordermann zu bringen, um Arbeitsplätze zu schaffen. Mit einem frisch zubereiteten alkoholischen Getränk anstossend, forderte er uns auf, die Schönheit dieser Gegend bei anderen Reisenden anzupreisen. Wie das halt so ist mit den Sprachkenntnissen der Amerikaner, verstanden sie kein Wort Spanisch. Vielleicht ist es auch besser für die Region, wenn nicht zu viele Besucher hier eindringen.

Trekking zum Camp bei den Wasserfällen

Barfüssige Helden

Dschungel-Camp bei den Wasserfällen

Hier startete die Trekking-Tour. Wir schulterten unsere Rucksäcke. Freundlicherweise wurden uns einige kräftige Jungs als Führer und Träger zur Verfügung gestellt. Es war echt faszinierend, wie die barfuss marschierten, über Steine, spitzige Dornen und geschickt den äusserst giftigen Paraponera Ameisen ausweichend. Der Stich der auch 24-Stunden Ameise genannten Insektes, wird als schmerzhaftester überhaupt bezeichnet, als ob man bei lebendigem Leib verbrennt würde!

Fluss-Trekking

Es galt einige hüfttiefe Flüsse zu überqueren, wobei ich so das Gefühl hatte, es würde sich immer um den gleichen handeln. Nur einmal gelangten wir zu einem zu Fuss unpassierbarem Fluss, welchen wir in einem wackligen Einbaum meisterten. Immer zu zweit wurden wir von einem der Chayahuitas rüber gepaddelt.

Auf Dschungel-Pfaden

Der Weg war anfänglich noch ziemlich ausgetrampelt. Ausser dem tiefen, schlammigen Boden war das Vorwärtskommen kein allzu grosses Problem. Je weiter wir uns von Balsapuerto entfernten, desto überwachsener wurde der Pfad. Aber nur selten brauchten wir eine Machete, um den Weg frei zu machen. Da wir nur noch in Einerkolonne gehen konnten, hielt sich die Kommunikation in Grenzen. Jeder konzentrierte sich auf seine Schritte und die von seinem Vordermann zurück schnellenden Stauden.

Hohe Luftfeuchtigkeit im Regenwald

Schon nach kurzer Zeit war ich komplett durchnässt, von der Hüfte abwärts durch die vielen Flussquerungen und gegen oben durch die feuchte Pflanzenwelt und das starke Schwitzen. Die Hitze war drückend, obwohl die Sonnenstrahlen nur vereinzelt den Weg durch das dicke Blätterdach fanden.

Erfrischung beim Zwillingsfall

Ich verlor jegliches Zeitgefühl und hatte keine Ahnung wie lange wir schon unterwegs waren. Jedenfalls kamen wir zu einer idealen Lagerstätte beim Zwillingsfall, zwei etwa fünf Meter hohe Wasserfälle, welche in eine kleine Lagune plätscherten. Sofort entledigten wir uns der Rucksäcke und Kleider und tauchten in das erfrischende Nass.

Hieroglyphen im Dschungel

Ganz in der Nähe des Camps befand sich ein mächtiger Steinbrocken mit eingeritzten Hieroglyphen. Die Chayahuitas behaupteten, die Zeichnungen würden schon seit Hunderten von Jahren bestehen. Der bärtige Mike meinte, es wäre nur das Werk des Bürgermeisters von Balsapuerto, als zusätzliche Attraktion für sein Tourismusprojekt.

Mücken und Regen

Zum Schlafen musste heute Abend ein mit Palmenblättern überdeckter Unterstand reichen. Ziemlich bald verzogen wir uns auch dorthin, hinter den Schutz der Mückennetze, weil die lästigen Viecher bei einfallender Dunkelheit zu einer unausstehlichen Plage wurden. Die Palmenblätter hielten den einsetzenden Regen wenigstens einigermassen ab.

Masato Trinkerlebnis und Fussballspiel

Masato Zaubertrank

Kinder des Chayahuita Volkes in Peru

Ein Teller Milchreis und die Trekking-Tour konnte weitergehen. Zuerst durch dichten Urwald, dann dem Ufer eines grösseren Flusses entlang. Heute passierten wir auch das Haus der Familie eines Trägers. Schon von weitem rief er seiner Frau etwas zu, damit sie uns mit einer Schüssel Masato empfangen konnte. Masato ist ein sehr nutritives, dickflüssiges Getränk aus fermentierter Yuca, mit einem äusserst bitteren Geschmack. Doch mit etwas Zucker schmeckte es ausgezeichnet. Was wir anfänglich nicht wussten, war der Nebeneffekt. So liessen wir die Schüssel fröhlich zirkulieren und labten immer wieder an diesem Zaubertrank. Und noch eine Runde, und noch eine Runde. Erst als wir uns von der Señora dankend verabschiedeten und zum Weitermarsch ansetzten, merkten wir die leicht alkoholische Substanz des Getränks und amüsierten uns über unsere leicht torkelnden Gangart.

Regendusche

Plötzlich setzte ein kräftiger Regen ein. Nur gut hatte ich all meine Habseligkeiten in Plastiksäcke abgepackt und so konnte eigentlich nicht viel passieren. Trotzdem beschleunigten wir unser Marschtempo und beschlossen einstimmig ein nahe gelegenes Dorf anzusteuern. Natürlich hatte einer unserer Begleiter irgendwelche Familienangehörige hier und somit fanden wir schnell Unterschlupf. Lustigerweise wurde uns gleich wieder Masato offeriert, warum auch nicht?

Scheren, Stein Papier und der Kopf ist weg

Der Regen tobte unvermindert weiter, konnte aber das Knurren des Magens nicht übertönen. Die Gastgeber boten eine im Vorhof rumstolzierende Henne an. Alles klar, wir tauschten Brot und Schokolade gegen das Hühnchen. Jairo hatte in einer peruanischen Art von "Scheren, Stein, Papier" die Ehre gewonnen, dem Tier den Hals umzudrehen. Die anderen mussten die undankbare Aufgabe des Rupfens auf sich nehmen. Guten Appetit!

Nachtlager in der Schule

Der Regen wollte und wollte nicht nachlassen. Teils deswegen und teils weil unsere Führer lieber mit den Verwandten und Bekannten Masato tranken, als mit uns irgendwo im Regen zu campieren, beschlossen wir die Nacht hier zu verbringen. Der Häuptling anerbot uns das Schulgebäude als Schlafstätte. Unter scharfer Beobachtung des halben Dorfes fingen wir an uns einzurichten. Immer zwei Tische zusammen geschoben ergaben eine Liegestätte, was sicher angenehmer war als der steinige und nasse Boden. Ironischerweise hörte der Regen genau jetzt auf und sofort drückte die Abendsonne zwischen den rasch abziehenden Wolken durch.

Fussballspiel im Urwald

Als wir alle gemütlich vor der Schule sassen und uns und den Kleidern eine Chance zum Trocknen gaben, kam plötzlich das Dorfoberhaupt vorbei. Er forderte uns im Namen des Dorfes zu einem Fussballspiel auf! Zuerst dachte ich es sei ein Scherz. Zudem war die Lichtung gerade mal gross genug für ein Duzend Hütten, die Schule und eine kleine Weide. Weide? Na klar, einige Chayahuitas waren schon daran eine Handvoll Rinder und einige Hühner zu verjagen. Daraufhin wurden auf beiden Seiten je zwei Pfosten als Tore eingeschlagen. Fertig war der Fussballplatz. Nur die zahlreichen Exkrementenfladen waren noch stinkende Zeugen des anderen Verwendungszweckes dieses Multifunktionsrasens.

Also nichts mit Ausruhen und Trocknen. Ich stieg wieder in die triefenden Wanderschuhe und nahm mit den drei fussballbegeisterten Neffen und den Gringos J.J. und John die Herausforderung an. Die gegnerische Mannschaft wollte noch unbedingt um Geld wetten. Aber zum Glück konnten wir ihnen das ausreden. Wer weiss, ob wir bei einem allfälligen Sieg immer noch ihre Gastfreundschaft und den Privileg der Schule gehabt hätten. Aber soweit kam es gar nicht, da es nach der ersten Hälfte des Spiels Unentschieden stand und die Dunkelheit eine zweite Halbzeit verhinderte. Zufrieden übernahm die Tierwelt den Rasen wieder.

Urwald Olympiade

Dschungel Burn Out

Wasserfall als Endpunkt des Trekkings

Die Bewohner des Dorfes schlugen vor, uns zu einem für sie magischen Wasserfall zu führen. Doch es stellte sich heraus, dass meine amerikanischen Kollegen keine grosse Lust auf dieses Abenteuer hatten. Sie bevorzugten auf direktem Weg zu unserem Boot am Paranapura Fluss zu gelangen. Nur Mishaya, der Matrosen Junge, blieb mir ein treuer Begleiter.

Urwald Olympiade mit zwei Goldmedaillen

Also zogen wir beide zusammen mit einem älteren Chayahuita los. Dies sollte der härteste und abenteuerlichste Tag des Trekkings werden - Aktivurlaub vom Feinsten. Nicht mal einen richtigen Pfad gab es, meist führte uns der lokale Guide querfeldein. Die Strecke konnte wie in verschiedene Disziplinen aufgeteilt werden und ich stellte mir dabei eine Urwald Olympiade vor. Die erste Disziplin war ein Kanu über einen Fluss paddeln. Dann galt es auf der anderen Seite einen fast vertikalen Hügel zu erklettern. Bei der nächsten Disziplin mussten wir auf glitschigen Steinen vorwärts balancieren. Die folgende Flussquerung stellte eine spezielle Herausforderung dar. Mit der einten Hand mussten wir die Rucksäcke auf dem Kopf stützen, mit der anderen Hand hielten wir uns fest, um mehr Stabilität zu erhalten und nicht von der starken Strömung weggeschwemmt zu werden. Die schlimmste Etappe war durch ein fieses Dornengestrüpp, welches einem auch bei grösster Sorgfalt blutige Wunden riss. Als letzte Disziplin am Ziel der Expedition, durften wir durch eine Lagune bis zum Wasserfall schwimmen. Bei dieser Olympiade konnte ich gleich zwei Goldmedaillen vergeben, erstens für den Chayahuita Führer und zweitens für Mishaya. Das war wirklich eine Augenweide zu beobachten, wie die beiden barfuss all diese Disziplinen scheinbar spielend bewältigten, während ich hinten dran doch einige Male den Boden geküsst hatte und einige blutige Schrammen abbekam.

Von der glassklaren Lagune zum dickbraunen Amazonas

Der Ort beim Wasserfall selbst war sehr hübsch und friedlich. Eine wild sprühende, weisse Wassermasse zischte zwischen dem grünen Dickicht heraus und fiel in eine glasklare Lagune, wo das Wasser langsam weiter floss und sich wiederum in einen Bach verwandelte. Ich bin mir sicher, die klaren Wassertropfen werden sich traurig an diesen einten Sprung über diese Felswand erinnern. Später werden sie nur noch ein minimaler Bruchteil der braunen, trägen, verschmutzten Wassermenge des Amazonas sein.

Wanderung zurück nach Balsapuerto

Die Wanderung zurück nach Balsapuerto, an den Paranapura Fluss, war sehr Kräfte raubend und zog sich unheimlich in die Länge. Zudem hatten wir den ganzen Tag nichts gegessen, ausser einigen feuchten Keksen und einem Schluck eines mysteriösen Energy Drinks aus der Flasche des alten Chayahuitas. Umso grössere Erleichterung fühlte ich, als wir endlich Balsapuerto erreichten.

Rückkehr mit dem Boot nach Yurimaguas

Yo soy el capitano

Ausgebaute Route im Amazonas Regenwald

Wir waren bereit mit dem Boot die Rückfahrt in Angriff zu nehmen. Aber es stellte sich heraus, dass der zurück gebliebene Kapitän seine Zeit nicht sinnvoll genutzt hatte. Er fing genau jetzt mit Unterhaltsarbeiten an. Somit mussten wir noch eine gute Weile geduldig warten. Schlussendlich heulte der Motor auf. Die Fahrt auf dem durch die heftigen Regenfälle der letzten Tage stark angestiegenen Paranapura ging mit vollen Pferdestärken los. Flussaufwärts brauchten wir vor einer Woche zwei Tagen, nun meisterten wir die Distanz in einem Tag.

Reisebericht in der R.A.P. Bar

In Yurimaguas verabschiedete ich mich von meinen Reisegefährten, welche noch heute Abend per Bus aus dem Amazonas wollten. Ich richtete mich erneut im gleichen Hotel im gleichen Zimmer ein und genoss endlich wieder mal eine richtige Dusche und . Abends feierte ich in meiner geliebten R.A.P. Bar. Nun fühlte ich mich wie ein peruanischer Indiana Jones und erzählte meinen Reisebericht und Anekdoten den Stammkunden der Bar.

Bald jedoch hiess es Abschied nehmen von Yurimaguas, die Reise sollte weitergehen, mit einer Schifffahrt auf dem Rio Amazonas nach Iquitos.

Reisebericht: camino10-Team