Reisereportage aus Südamerika


Nach fünf Jahren zieht es uns ein zweites Mal nach Kolumbien – in dieses vielseitige südamerikanische Land mit den lieben Leuten. Wir verbringen gleich den ganzen Dezember dort und erkunden diesmal den südlichen Teil des Landes. Reisebericht und Reisefotos von Barbara Forster und Luc Schiffmann

Kolonialstadt Jardin

Ein Highlight in Kolumbien sind die zahlreichen kolonialen, farbenfrohen Städte, wie beispielsweise Jardín. Dort nimmt der Tourismus eine immer wichtigere Stellung ein, noch ist er keine Plage und die Preise sind vernünftig.


Kolumbianischer Chiva-Bus

In Silvia sind die Guambiano-Indios mit ihrer typischen blauen Tracht zu Hause. Am meisten reisen sie in sogenannten Chivas (Regionalbussen). Wem die "Frischluft" im Wageninnern trotz fehlender Fenster nicht genügt, fährt auf dem Dach mit.


Archäologische Stätte San Agustin

Ein Besuch in San Agustin und den archäologischen Steinskulpturen ist allein eine Reise wert. Wir erkunden die Gegend zu Pferd.


Mit dem Fahrrad durch den tropischen Wald

Unsere Reise führt durch üppig grüne Landschaften mit einer enormen Tier- und Pflanzenvielfalt.


Verpflegung mit Früchten

Meistens geht es ganz schön steil hoch und runter – flache Strecken gibt es praktisch keine. So haben wir oft richtig Kohldampf. Unterwegs finden wir gelegentlich eine vitaminreiche Stärkung mit den vielen leckeren Früchten, abends gibt ess ein deftiges Menu.


Radfahren Paramo-Pass

Über die Passstrasse, durch den sogenannten Paramó, wo sich früher die Guerilleros versteckt hielten, wird es richtig nass.


Lastwagen mit Biker und Hühner

Wenn es mit dem Velo und dem Gepäck zu viel wird (zu steil, zu weit, zu faul...) hilft auch mal ein Bus, ein Privattransporter oder ein Hühnerlastwagen weiter, der uns bis in die nächste Stadt mitnimmt. PS: Wir lassen diese Hühner leben und essen andere zum Abendessen.


Tatacoa-Wüste

Nicht ganz überall ist es so üppig grün: in der Tatacoa-Wüste bewundern wir wunderschöne Steinformationen und eine Trocken-Vegetation.


Palmen bei Salento

Recht touristisch geht es in Salento zu und her: hierhin kommen die Touristen vor allem wegen der höchsten Palmenart der Welt: Die Wachspalme. Der Nationalbaum Kolumbiens ist gefährdet und auch deshalb sehr begehrt.


Kolibri

Vogelliebhaber kommen in Kolumbien auf ihre Kosten. Von über hundert Kolibri-Arten sind allein in diesem Gebiet Dutzende heimisch.


Weihnachten in Kolumbien

Überschwängliche Weihnachtsbeleuchtungen und –dekorationen bringen uns immer wieder zum Staunen und zum Schmunzeln. Kolumbianische Dörfer und Städte buhlen um die Wette, wer am meisten glitzert, blinkt und geschmückt ist. Der Fantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt.


Manizales by Night

In Manizales besuchen wir Freunde, welche uns auf den Turm der höchsten Kathedrale Kolumbiens führen. Der Ausblick von dort oben ist ebenso atemberaubend wie die Brownies im darunter befindlichen Café Tazzioli.


See von Guatapé

Kolumbien ist gleich gross wie Frankreich, Spanien und Portugal zusammen. Verständlich also dass eine Reise bei weitem nicht ausreicht. Ein Monat geht viel zu schnell vorbei, um auch nur die wichtigsten Sehenswürdigkeiten und Highlights entlang der Strecke zu besuchen. Wir verbringen die letzten Tage in Guatapé und ruhen uns in einem Bungalow am Stausee von der eindrücklichen Reise aus.


Kolumbianisches Moto-Taxi

Neben einem Ausflug zu einer Finca Pablo Escobars bei Medellin, kümmern wir uns um den Rücktransport unserer Velos. Dafür besorgen wir eine Ladung Karton, um sie "flugtauglich" verpacken zu können.


Kolumbianischer Kaffee

Noch einen letzten kolumbianischen Kaffee, dann heisst es Abschied nehmen und hasta la vista – volveremos otra vez a Colombia!